KV-Blatt 10/2016

KV-Blatt 10/2016 Titelblatt Lässt man Menschen frei ihre Gedanken aussprechen, wenn es darum geht, einen typischen Drogenabhängigen zu beschreiben, fällt den meisten das Klischee des fahrig umherstreichenden "Junkies" ein, der am Bahnhof Zoo oder am Kottbusser Tor den ganzen Tag damit verbringt, entweder Drogen heranzuschaffen oder diese zu konsumieren. Abseits des geschäftigen Alltags der bei Touristen und Abenteuerhungrigen beliebten Spreemetropole, so will es der Stereotyp, verschwinden drogenabhängige Menschen hinter einem unsichtbaren Vorhang aus Vorurteilen und auch Furcht vor dem, was Suchtkranken nach Jahren des auszehrenden Drogenkonsums droht, nämlich die gänzliche soziale und gesundheitliche Verwahrlosung. Doch soweit muss es nicht kommen: In ganz Berlin hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein umfangreiches Netz suchtmedizinisch tätiger Ärztinnen und Ärzte entwickelt, das opiatabhängigen Menschen durch ärztlich beaufsichtigte Vergabe von Substituten eine Alternative zu Verwahrlosung und Beschaffungskriminalität ermöglicht. Das KV-Blatt sprach mit Ärztinnen, Ärzten und Koordinatoren über den Nutzen der Substitution und die Hindernisse und Fallstricke ihres Arbeitsalltags.

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