KV-Blatt 08/2016

KV-Blatt 08/2016 Titelblatt Der Begriff des "Dopings" kommt aus dem Englischen und meint die illegale Leistungssteigerung eines Organismus im Spitzensport mittels Medikamenten. Wörtlich übersetzt, steht to dope für "anregen" oder "aufputschen", seit etwa 1950 wird es mit pharmazeutischem Betrug im Leistungssport identifiziert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde to dope in den USA noch mit dem "Übergießen" einer Speise übersetzt, bevor die minimal kokainhaltige Brause Coca Cola zum Synonym für Dope wurde. Die Wurzel des Begrifffs liegt im Niederländischen, wo Doop die "Taufe" meint. Die christliche Vorstellung, dass ein Mensch durch die Taufe zu einem anderen werde, lebt im Doping weiter, wenn ein Sportler durch die Zufuhr leistungssteigernder Substanzen seine physiologischen Grenzen überschreitet, einen Wettkampf gewinnt und dergestalt zu Ruhm und Ehren gelangt. Doch auch im Breitensport und am Arbeitsplatz greifen die Menschen zu Mitteln, denen sie eine Steigerung ihrer Performance zuschreiben - mit bedenklichen gesundheitlichen Risiken, wie sich in der ärztlichen Praxis zeigt.

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