KV-Blatt 04/2016

KV-Blatt 04/2016 Titelblatt Es gehört zu den ärztlichen Routineuntersuchungen, beim Patienten den Blutdruck und die Pulsfrequenz, die Körpertemperatur und das Gewicht zu messen, gegebenenfalls den Blutzucker und die Schlafdauer. Diese Vitaldaten bezieht der Arzt in seine Diagnose und die folgende Therapie mit ein. Die permanente Revolution auf dem Feld der Computer hat das Erheben, Speichern und Vergleichen dieser so allgemeinen wie intimen Daten, die geeignet sind, präzise Auskunft über den Lebensstil und den Gesundheitszustand zu geben, zunehmend privatisiert. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland etwa 1,7 Mio. Smartwatches und Fitness-Tracker verkauft, im selben Zeitraum nutzten weltweit geschätzte 500 Mio. Smartphone-Besitzer diverse Gesundheits-Apps. Wissen die Nutzer aka Patienten eigentlich, was die erhobenen Daten aussagen? Wie ist es um den Schutz der gesammelten und gespeicherten Daten bestellt? Steht gar die tradierte Arzt/Patient-Beziehung auf dem Prüfstand? Beobachtungen aus einer Welt zwischen Digitalisierung und Medizin.

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