KV-Blatt 10/2014

KV-Blatt 10/2014 Titelblatt "Millionen statt Milliarden" - Gleichungen wie diese können weh tun. Sie lassen Verhandlungspartner "alt" aussehen. Bei Lohnverhandlungen zwischen Unternehmern und Gewerkschaften gehören sie zum jährlichen Ritual. Diese Formulierung freilich galt dem Honorarverhandlungsergebnis, auf das sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen am 27. August geeinigt hatten. Fünf Milliarden Euro sollen als Forderung im Raum gestanden haben, 850 Millionen Euro seien es geworden, so die Darstellung. Doch ganz so war es nicht, wie KBV-Chef Andreas Gassen konterte. Der habe von einer Finanzierungslücke in Höhe von fünf Milliarden Euro gesprochen, aber nicht behauptet, dass diese mit einer einzigen Honoarverhandlung vom Tisch zu bekommen sei. Missverständnis? Pech allemal, denn bei dieser Botschaft ging unter, dass mit der (wenn auch sehr unterschiedlich strukturierten) Förderung der Grundversorgung für Haus- und Fachärzte ein weiterer Schritt zur Ausbudgetierung von Leistungen erreicht wurde.

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