KV-Blatt-Ausgaben aus dem Jahr 2011

KV-Blatt 12/2011

KV-Blatt 12/11 Titelblatt Die Berliner Bevölkerung wächst nicht nur, sie wird auch älter. In den letzten 20 Jahren ist das Durchschnittsalter der Hauptstadt-Bevölkerung um vier Jahre gestiegen. Und im vergangenen Jahr war fast jeder Fünfte 65 Jahre und älter. Das geht aus dem neuesten Gesundheitsbericht hervor, den die Senatsgesundheitsverwaltung jährlich herausgibt. Danach ist auch die mittlere Lebenserwartung der Berliner gestiegen.

KV-Blatt 11/2011

KV-Blatt 11/11 Titelblatt Die Debatte um das künftige GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat bekanntlich viele Begehrlichkeiten geweckt. Auch in Berlin wurde die Diskussion darüber neu belebt. Mehr Flexibilität lautet das Versprechen des Gesetzgebers. Mancher Zeitgenosse glaubt, dass eine solche Flexibilisierung in Berlin am ehesten mit der Rückkehr zu den bezirklichen Zulassungsgrenzen zu erreichen ist. Doch die Forderung nach alten Grenzen könnte jetzt einen Dämpfer erhalten. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin hat erste Zahlen an der Hand, mit denen sie Wanderbewegungen der Patienten innerhalb der Stadt anhand von Behandlungsfällen nachzeichnen kann. Und da gibt es große Überraschungen und Fragen nach dem Sinn einer bezirksbezogenen Bedarfsplanung.

KV-Blatt 10/2011

KV-Blatt 11/10 Titelblatt "Wie hätten Sie's denn gern", fragte dieser Tage süffisant ein Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als er auf das Thema Wirkstoffverordnung bei Arzneimitteln angesprochen wurde. Bekanntlich will die Regierungskoalition einen Vorschlag der KBV, nur noch Wirkstoffe statt Präparate verordnen zu lassen, als Modell ins künftige GKV-Versorgungsstrukturgesetz aufnehmen. Doch jetzt wird die Politik dafür angeschossen - und das ausgerechnet aus der Ärzteschaft. Nicht nur dieses Thema zeigt, wie sehr die Doctores in wichtigen Bereichen des Reformvorhabens zerstritten sind. Als der erste Gesetzentwurf im späten Frühjahr das Licht der Welt erblickte, sah das noch ganz anders aus. Das Bundesgesundheitsministerium, damals noch unter der Leitung von FDP-Parteichef Philipp Rösler, erntete von der Ärzteschaft überwiegend Lob.

KV-Blatt 09/2011

KV-Blatt 11/09 Titelblatt Der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf für ein Versorgungsstrukturgesetz wird ab Ende September den Bundestag und auch den Bundesrat beschäftigen. Damit nimmt das wohl wichtigste gesundheitspolitische Vorhaben der schwarzgelben Bundesregierung seinen parlamentarischen Lauf. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gibt sich zuversichtlich, das ohnehin schon von zahlreichen Kompromissen gekennzeichnete Gesetzesvorhaben durchzubekommen. Hingegen ist die erste Euphorie der Ärzte über Teile des Gesetzesvorhabens verflogen. Mit der geplanten Abkehr von der Zentralisierung bei der Honorarverteilung wird es nun doch nichts werden, glauben sie.

KV-Blatt 08/2011

KV-Blatt 11/08 Titelblatt Jahrelang haben KV und Krankenkassen in Berlin einen Schulterschluss in Sachen Arzneimittelverordnungen praktiziert. Seit dem 22. Juni ist das vorbei. An diesem Tag wurde ein Schiedsamtsspruch verkündet, der für so manchen Arzt teuer werden kann. Die Richtgrößen für das zweite Halbjahr 2011 wurden für eine Reihe von Fachgruppen teils drastisch abgesenkt. Die Krankenkassen finden die neuen Richtgrößen "sachgerecht", doch ärztliche Berufsverbände laufen dagegen Sturm. Ein Scherbenhaufen wird besichtigt.

KV-Blatt 07/2011

KV-Blatt 11/07 Titelblatt Die "Kieler Woche" gibt's in diesem Jahr zweimal. Während das jährliche Boots- spektakel noch auf sich warten lässt, haben die Ärzte schon einmal vorgelegt: mit der traditionellen KBV-Vertreterversammlung und dem Deutschen Ärztetag, die beide in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt stattfanden. In exakt einer Woche haben beide ein Programm hingelegt, über das die (ärztliche) Republik noch länger sprechen wird. Bei der KBV ruderte die Führung schlagzeilenträchtig in Richtung Regionalisierung, bei der Bundes ärztekammer ging es um mehr Einfluss im gesundheitspolitischen agesgeschäft. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe.

KV-Blatt 06/2011

KV-Blatt 11/06 Titelblatt Seit Mitte Mai ist klar: Das personelle Krisenmanagement der Freien Demokratischen Partei hat Auswirkungen weit über die Parteigrenzen hinaus. Der frühere Gesundheitsminister Philipp Rösler nutzte die Gunst der Stunde, um seinen Sessel im Bundesgesundheitsministerium mit dem im Wirtschaftsministerium zu tauschen. So kam es, dass Röslers ehemaliger Staatssekretär Daniel Bahr aus der zweiten in die erste Reihe des Ministeriums wechselte. Bahr hat in seiner gesundheitspolitischen Laufbahn schon für einige Provokationen und Denkanstöße gesorgt, für die freilich andere in die Pflicht genommen wurden. Mit dieser Deckung ist es nun vorbei. Auf den neuen Bundes- gesundheitsminister wartet derzeit eine ganze Reihe konfliktträchtiger gesundheitspolitischer Baustellen, darunter das für nächstes Jahr geplante Versorgungsgesetz und die Reform der Pflegeversicherung.

KV-Blatt 05/2011

KV-Blatt 11/05 Titelblatt Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 11. bis 13. Mai im ICC am Berliner Funkturm bietet auch in diesem Jahr mehrere hundert Vorträge, Diskussionen und Workshops rund um die medizinische Versorgung und die Pflege sowie die Gesundheitspolitik. Wie in den Vorjahren wird es unter einem organisatorischen Dach das "Deutsche Ärzteforum", den Kongress "Krankenhaus-Klinik-Rehabilitation" und den "Deutschen Pflegekongress" geben. Neben medizinischen Weiterbildungsthemen werden Aspekte der sektorübergreifenden Zusammenarbeit in der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Vordergrund stehen.

KV-Blatt 04/2011

KV-Blatt 11/04 Titelblatt Andreas Köhler und Carl-Heinz Müller bilden für weitere sechs Jahre den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Sie wurden am 11. März jeweils mit deutlicher Mehrheit von den Mitgliedern der KBV-Vertreterversammlung gewählt. Das oberste Beschlussgremium der Kassenärzte-Organisation hatte sich an diesem Tag neu konstituiert und mit Hans-Jochen Weidhaas erstmals einen Psychologischen Psychotherapeuten an seine Spitze gestellt. Die Vorstandswahl war ursprünglich erst für April geplant, wurde aber vorgezogen, was von einigen Mitgliedern aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern heftig kritisiert wurde.

KV-Blatt 03/2011

KV-Blatt 11/03 Titelblatt Die KV-Wahlen sind vorbei - jetzt werden die Karten bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) neu gemischt. Am 11. März tritt in Berlin die neue Vertreterversammlung der obersten deutschen Kassenarztzentrale erstmals zusammen. Unter ihnen auch erklärte Konkurrenten der KV-/KBV-Strukturen, die in den letzten Jahren ein Konkurrenzvertragsnetz gegen das KV-System aufgebaut haben. Einer von ihnen will gar den bisherigen Kassenärzte-Chef Köhler beerben. Wird die KBV-Vertreterversammlung nun zum Schauplatz von Systemkämpfen? Das KV-Blatt wirft einen Blick zurück auf die letzte Amtsperiode, auf ihre Akteure und einen Blick voraus auf die Herausforderungen in den kommenden Jahren.

KV-Blatt extra - KV-Wahl 2010

Vorstand_neu_120x62 Angelika Prehn heißt die alte und neue Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin. Auch Uwe Kraffel, der bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender war, und das Vorstandsmitglied Burkhard Bratzke bleiben in ihren Ämtern. Alle drei wurden am Abend des 27. Januar von der KV-Vertreterversammlung gewählt. Während Uwe Kraffel ohne Gegenkandidaten gewählt wurde, mussten sich Prehn und Bratzke einer Kampfabstimmung stellen.

KV-Blatt 02/2011

KV-Blatt 11/02 Titelblatt Die neue Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Berlin (KV) hat ihre Arbeit aufgenommen. Am 13. Januar wählte das 40-köpfige Gremium den Neuköllner Radiologen Jochen Treisch zu seinem Vorsitzenden. Stellvertreterin wurde die Kreuzberger Psychologische Psychotherapeutin Eva-Maria Schweitzer-Köhn. Beide werden die nächsten sechs Jahre an der Spitze dieses höchsten Beschlussgremiums der KV Berlin stehen. Die Erwartungen an das neue Führungsduo sind hoch: Bereits in der letzten Legislaturperiode wurde mehrfach die Forderung laut, dass die Vertreterversammlung sich neben ihrem Tagesgeschäft stärker als bisher versorgungs- und honorarpolitische Grundsatzpositionen erarbeiten soll.

KV-Blatt 01/2011

KV-Blatt 11/01 Titelblatt Die Fachärzte haben bei der Wahl zur nächsten KV-Vertreterversammlung die absolute Mehrheit errungen. Sie kamen auf 21 der insgesamt 40 Sitze. Dabei hat ihnen offenbar das geschlos- sene Auftreten sehr geholfen. Hingegen traten die Hausärzte in drei konkurrierenden Listen an und nahmen sich damit gegenseitig Stimmen weg. Das ist besonders für die traditionell größte Gruppe, den BDA, schwierig. Er hat einen Sitz verloren und konnte offenbar auch nicht von den Stimmen der Hausarzt- internisten profitieren, die selbst nicht zur Wahl antreten durften, aber zur Wahl des BDA-Kandidaten Wolfgang Kreischer aufriefen. Die Wahl beteiligung lag mit insgesamt 61,4 % um über zwölf Prozentpunkte unter der von 2004.
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