Drei-Monats-Bilanz der Zentralen Impfstelle am LAGeSo: Bereits rund 14.000 Asylsuchende geimpft

Berlin, 22.12.2015. Die Bilanz der Zentralen Impfstelle, die die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin in Kooperation mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) gegründet hat, kann sich sehen lassen: Nach drei Monaten wurden bereits rund 14.000 Asylsuchende geimpft. Unter der Koordination der KV Berlin werden im Schnitt 200 Männer, Frauen und Kinder pro Tag mit einem hinreichenden Impfschutz versorgt. Montags bis freitags zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr impfen niedergelassene und andere freiwillige Ärzte in zwei Schichten. Die KV Berlin redet also nicht nur, sondern handelt auch und trägt damit sowohl zur gesundheitlichen Versorgung der Asylsuchenden als auch zum Schutz der Berliner Bevölkerung bei. Zur Unterstützung der Ärzte bei Aufklärung und Beratung werden vom LAGeSo zahlreiche Sprachmittler eingesetzt. Sie beraten die Asylsuchenden beispielsweise in Urdu, Arabisch, Persisch und Farsi.

Ergänzt wird die Beratung durch einen eigens für die Zentrale Impfstelle gefertigten Film, der auf YouTube zu sehen ist. Die Bereitschaft sich impfen zu lassen, ist bemerkenswert.

Jeder Mensch sollte regelmäßig den Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen lassen. Nur so haben ansteckende Krankheiten keine Chance. Die niedergelassenen Ärzte klären die Patienten gerne auf, welche Impfungen notwendig und GKV-Leistungen für die Versicherten sind. Jeder niedergelassene Mediziner darf Schutzimpfungen durchführen.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation der mehr als 9.000 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, egal in welcher Krankenkasse sie versichert sind.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 22.12.2015

button_drucken
Copyright © Kassenärztliche Vereinigung Berlin