Bilanz nach Feiertagen und Jahreswechsel

Ärztlicher Bereitschaftsdienst stark in Anspruch genommen

Berlin, 07.01.2016. Über die Feiertage und den Jahreswechsel war der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin wieder stark nachgefragt. In der Zeit vom 24. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 verzeichnete der ÄBD rund 7.800 Einsätze. Der Service des Beratungs-
dienstes wurde über 2.100 Mal in Anspruch genommen.

Viele Berliner nutzten die Online-Arztsuche unter www.kvberlin.de, wo unter„Sondersprechzeiten“ entsprechende Informationen aus allen Fachgruppen nach Datum und Zeit abrufbar waren. Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin und selbst Hausärztin, appellierte nochmal an die Berliner: „Bitte rufen Sie den ÄBD nur bei schwereren Erkrankungen, ansonsten kommt es zu unnötig langen Wartezeiten für die Patienten“, so Prehn.

Für die medizinische Versorgung von Asylsuchenden wurde eigens ein spezieller Fahrdienst des ÄBD installiert. In einem Zweischichtsystem wurden jeweils vier Ärzte bei Anforderung in die Sammelunterkünfte disponiert. Vom 24. Dezember 2015 bis zum 4. Januar 2016 gab es 281 Einsätze, insgesamt wurden knapp 950 Patienten behandelt. „Dies zeigt, dass unser erstmaliges Angebot von den Unterkünften für Asylsuchende positiv aufgenommen wurde“, konstatierte Dr. Prehn.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation der mehr als 9.000 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, egal in welcher Krankenkasse sie versichert sind.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 07.01.2016

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