KV-Blatt-Ausgaben aus dem Jahr 2017

KV-Blatt 12/2017

KV-Blatt 12/2017 Titel Das Thema Notfallversorgung beschäftigt seit längerer Zeit (mitunter auch heftig) die Gemüter der beteiligten Protagonisten und führt dazu, dass auch die Medien regelmäßig etwas zu berichten haben - in der Regel allerdings negativ behaftet: überlastete Notaufnahmen in den Kliniken, lange Wartezeiten für die Patienten, überforderte Ärzte, angeblich unbekannte Notdienstangebote der ambulanten Versorgung, Streit über Zuständigkeiten zwischen den niedergelassenen Ärzten und den Krankenhäusern usw. Auch in Berlin steht die Notfallversorgung im Mittelpunkt aktueller Debatten. Die Redaktion des KV-Blattes hat dies zum Anlass genommen, verschiedene Aspekte der Berliner Notfallversorgung genauer zu beleuchten und Gespräche mit Protagonisten zu führen.

KV-Blatt 11/2017

KV-Blatt 11/2017 Titel Die Untersuchungen zur Honorarabrechnung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, die in den letzten Jahren stattgefunden haben und noch immer andauern, haben die internen Debatten und Prozesse sowie das öffentliche Bild der KV Berlin geprägt. "Wirtschaftsprüfer kritisieren 'System Kraffel'"1, "Nächster Akt in Posse um 30 Millionen Euro"2 und "Honorarverteilung in Berlin auf dem Prüfstand"3 lauteten in diesem Zusammenhang nur einige der Schlagzeilen in den Standesmedien.

KV-Blatt 10/2017

KV-Blatt 10/2017 Titel Telematikinfrastruktur oder kurz: TI - dieses Mammut-Projekt im Zusammenhang mit dem eHealth-Gesetz beschäftigt die Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten seit Monaten. Und es wird sie auch noch die kommenden Monate beschäftigen: Denn die konkrete Nutzung dieser "Datenautobahn für das Gesundheitswesen", als die sie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bezeichnet, wird frühestens ab Ende dieses Jahres überhaupt möglich sein.

KV-Blatt 09/2017

KV-Blatt 09/2017 Titel Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Krankenkassen den Auftrag erhalten, im Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) die Voraussetzungen für eine besonders qualifizierte und koordinierte palliativmedizinische Versorgung festzulegen. Die Übergänge zwischen kurativer Behandlung und palliativmedizinischer Versorgung sollen dabei fließend gestaltet werden. Mit dem neuen EBM-Abschnitt 37.3 wird eine Lücke in der ambulanten Palliativversorgung geschlossen.

KV-Blatt 08/2017

KV-Blatt 08/2017 Titel Am 24. September 2017 wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt, zum Datum des Erscheinens dieses KV-Blattes befinden sich die Parteien mitten im Wahlkampf. Das KV-Blatt stellt die Positionen der Parteien zum Thema Gesundheit vor; dabei zitieren wir aus den Programmen, die die Parteien für den Wahlkampf beschlossen haben. Bei der Auswahl der vorgestellten Parteien orientieren wir uns an den langfristigen Umfragen zum Wahlverhalten und stellen jene Parteien vor, die mutmaßlich in den 19. Deutschen Bundestag (Legislatur von 2017 bis 2021) einziehen werden. Das sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt die CDU, die SPD, die FDP, die LINKE, die Grünen und die AfD.

KV-Blatt 07/2017

KV-Blatt 07/2017 Titel Erstmals bieten wir den Berliner Vertragsärzten und -psychotherapeuten sowie der interessierten Öffentlichkeit mit dem Honorarbericht für das 4. Quartal 2016 einen umfangreichen und arztgruppenübergreifenden Blick auf das erzielte Honorar. Beabsichtigt ist, diese Form der Veröffentlichung zukünftig für jedes Quartal zur Verfügung zu stellen, um so einen Überblick zu den wichtigsten Kennzahlen der Honorarentwicklung im Quartalsjahresvergleich zu ermöglichen.

KV-Blatt 06/2017

KV-Blatt 06/2017 Titel Die Telematikinfrastruktur dient der elektronischen Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen. Aufbau und Zweck der TI sind durch den Gesetzgeber vorgegeben (SGB V §291). Patienten haben keinen persönlichen Zugang zur TI, es werden lediglich ihre eGK-Daten dort verarbeitet. Die TI wird Zug um Zug Anwendungen bereitstellen, die für Ihre Praxis relevant sind. Als Erstes geht das Versicherten-Stammdaten-Management (VSDM) an den Start. Hier sollen die Kassen über das Lesegerät Ihrer Praxis die Einträge der eGK prüfen und bei Bedarf aktualisieren können, z.B. einen der Kasse gemeldeten Anschriften-Wechsel des Patienten auf der Karte nachtragen. Auch das Sperren von ungültigen Karten ist über diesen Weg vorgesehen.

KV-Blatt 05/2017

KV-Blatt 05/2017 Titel Wenn es um ärztliches Honorar geht, dann fällt sehr bald in jeder Diskussion das Schlagwort "Budgetierung". Begrifflichkeiten wie Regelleistungsvolumen, Fallzahlobergrenze, aber auch Honorarverteilung, Verteilungsmaßstab oder Trennungsfaktor - sie alle wären überflüssig, wäre die Gesamtvergütung nicht budgetiert. Der vorliegende Beitrag widmet sich der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV). Was ist das eigentlich? Wie berechnet sie sich und welche Faktoren bestimmen ihre Höhe?

KV-Blatt 04/2017

KV-Blatt 04/2017 Titel Mit dem am 16. Juli 2015 beschlossenen GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) hat der Gesetzgeber dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in § 92 Absatz 6a Satz 3 SGB V aufgetragen, in seinen Richtlinien bis zum 30. Juni 2016 Regelungen zur Flexibilisierung des Therapieangebotes, insbesondere zur Einrichtung von psychotherapeutischen Sprechstunden, zur Förderung der frühzeitigen diagnostischen Abklärung und der Akutversorgung, zur Förderung von Gruppentherapien und der Rezidivprophylaxe sowie zur Vereinfachung des Antrags- und Gutachterverfahrens zu beschließen. Das KV-Blatt hat für Sie die wichtigsten Neuerungen und Änderungen zusammengefasst. Darüber hinaus haben wir Interessensvertreterinnen und -vertreter der Psychotherapeutenschaft gebeten, eine Einschätzung der Reform der Psychotherapie-Richtlinie abzugeben. Welche Änderungen sind sinnvoll, welche nicht? Welche Änderungen hätte die neue Richtlinie besser anpacken sollen? Wo sind Probleme zu erwarten?

KV-Blatt 03/2017

KV-Blatt 03/2017 Titel Das Sterben ist ein unausweichliches Ereignis. Es fällt uns jedoch schwer, sowohl den Tod als Schlusspunkt der eigenen Biographie zu akzeptieren als uns darauf in irgendeiner Form vorzubereiten. Die Angst vieler Menschen vor dem einsamen Ableben, etwa in der anonymen Umgebung einer Klinik, ist groß. Doch ein sich langsam wandelndes Verständnis von medizinischer Betreuung am Lebensende hat dazu geführt, dass unter anderem die ambulante palliative Versorgung in den letzten Jahren immer mehr Schwerstkranken ein Lebensende in der gewohnten häuslichen Umgebung ermöglicht. Doch ist der Tod wirklich noch ein Tabuthema? Wie erlebt ein niedergelassener und palliativ tätiger Arzt das Sterben eines Menschen? Mit welchen rechtlichen Schwierigkeiten und mit welchen Vorurteilen sehen sich Palliativmediziner immer noch konfrontiert?

KV-Blatt 02/2017

KV-Blatt 02/2017 Titelblatt In den Anzeigenzeilen praktisch sämtlicher Ärztezeitschriften finden sich immer wieder die gleichen Annoncen. Neben dem üblichen Werben für neue Medikamente oder Medizintechnik gibt es stets auch Anzeigen, in denen es heißt: Praxis zu verkaufen. Je nach Zeitschrift oder Verbreitungsbereich des Mediums finden sich hier durchaus mehrere Seiten mit Verkaufsanzeigen. Aber was ist eigentlich ein Praxisverkauf? Und warum kann, darf oder soll eine Praxis verkauft werden?

KV-Blatt 01/2017

KV-Blatt 01/2017 Titelblatt 2016 ist Geschichte. Viele Zeitgenossen hatten mit diesem Jahr jedoch schon abgeschlossen, bevor es so richtig begann. Kein Wunder: Kummer, Katastrophen und der Tod zahlreicher beliebter Musiker und Prominenter - 2016 hat es uns nicht leicht gemacht, es zu mögen. Auch das Jahr 2017 wird jetzt schon von vielen, besonders innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung, kritisch beäugt, unter anderem wegen des Referentenentwurfes zum sog. Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, das unter zahlreichen "Playern" des Gesundheitswesens stark umstritten ist. Sei es. Auf jeden Fall hat sich die KV-Blatt-Redaktion vorgenommen, auch im kommenden Jahr wie gewohnt über alle Belange der kassenärztlichen Berufssphäre zu berichten sowie hin und wieder über den thematischen Tellerrand zu schauen.
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