Frühsommer-Meningozephalitis (FSME)

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung, die durch infizierte Zecken übertragen werden kann. Doch nicht durch jeden Zeckenstich überträgt sich FSME.

Das Risiko, durch einen Stich einer Zecke mit FSME infiziert zu werden, besteht in Deutschland nur in bestimmten Regionen, den so genannten Risikogebieten, in denen mit dem FSME-Virus infizierte Zecken vorkommen.

Nicht alle Menschen, die infiziert wurden, erkranken auch

Nicht bei jedem Menschen, der mit einem FSME-Virus infiziert wurde, kommt es auch zu einer Erkrankung: In Deutschland kommt es laut Robert Koch-Institut nach dem Stich einer infizierten Zecke nach einer Inkubationszeit von etwa ein bis zwei Wochen bei rund 30 Prozent der Infizierten zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und gelegentlich auch Magen-Darm-Beschwerden. Nur bei etwa einem Drittel (also lediglich bei 10 Prozent aller Infizierten) entwickeln sich dann nach einer Zeit der vorübergehenden Besserung von etwa sieben Tagen die Symptome der klassischen FSME: In der zweiten Erkrankungsphase tritt plötzlich hohes Fieber auf, das mit Übelkeit, Erbrechen und Muskelschmerzen einhergeht. Es kommt zu einer Entzündung des Rückenmarks, einer Entzündung des Gehirns oder einer Hirnhautentzündung. Diese Beschwerden können auch kombiniert auftreten.

Berlin und Brandenburg sind keine FSME-Risikogebiete

Berlin und auch Brandenburg sind keine FSME-Risikogebiete, deshalb ist es nicht erforderlich, dass sich Berliner Bürger, die nicht in ein Risikogebiet reisen und dort mit Zecken in Kontakt kommen können, gegen FSME impfen lassen.

(Quelle: KV Berlin)

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