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26.03.2021

Corona-Schutzimpfungen müssen sofort in den Praxen starten

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Dörthe Arnold
Pressesprecherin / Leiterin Kommunikationsabteilung KV Berlin

Politische Erklärung der Vertreterversammlung

Die Corona-Schutzimpfungen müssen sofort flächendeckend in den Arztpraxen beginnen. Personen, die einem besonders hohen COVID-Risiko ausgesetzt sind, sollten von ihren Ärzt:innen beraten werden, welche die Krankheitsgeschichte und individuelle Konstitution des Patienten kennen. Dies gelinge nur in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, wie die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin in einer politischen Erklärung fordert. Die Vertreterversammlung, der niedergelassene Berliner Ärzt:innen, psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen angehören, unterstützt damit den Weg der KV Berlin. 

Die von der KV Berlin initiierte veränderte zukünftige Zusammenarbeit mit der Senatsgesundheitsverwaltung, die ärztliche Ausstattung in den Impfzentren betreffend, sei daher unbedingt notwendig, um die Durchimpfung der Bevölkerung deutlich zu beschleunigen, heißt es in der Erklärung weiter.

In den mehr als 4.500 Berliner und den deutschlandweit über 75.000 Praxen kann die umfassende Versorgung der Bevölkerung mit dem Corona-Impfstoff deutlich schneller erfolgen, als dies in den Impfzentren möglich ist. Die dritte Welle breite sich unaufhaltsam aus und erfordere pragmatisches Handeln anstatt das Festhalten an Strukturen, die vor Monaten ihre Berechtigung hatten, jetzt aber die zügige Versorgung mit dem Impfstoff verhindern, erklären die VV-Mitglieder. „Allein in der aktuellen Grippesaison bekamen Millionen Menschen innerhalb kürzester Zeit ihre Grippeschutzimpfung in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Diese etablierte und gut funktionierende Infrastruktur muss nun schnellstens genutzt werden“, unterstreicht die VV-Vorsitzende Dr. Christiane Wessel. 

Die vollständige politische Erklärung der Vertreterversammlung finden Sie hier.