Veranstaltungshinweis zur KV-Sprechstunde am 30.09.2014: KV Berlin informiert über die Autoimmunkrankheit Lupus

In der KV-Sprechstunde am 30. September 2014 informieren Ärzte über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen bei Lupus.

Berlin, 25. September 2014. Lupus ist eine Autoimmunkrankheit, das heißt, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Symptome sind unter anderem Gelenkschmerzen sowie Hautveränderungen. Der systemische Lupus erythematodes (SLE) kann zahlreichen Organen und Organsystemen Schaden zufügen, so sind beispielsweise chronische Entzündungen von Bindegewebe, Haut, Gelenken sowie Schleimhäuten möglich. Lupus ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung und gehört unter diesen zur Gruppe der Bindegewebsentzündungen. Die Ursachen für die Autoimmunreaktion des Körpers beim systemischen Lupus sind unklar; es handelt sich allerdings um keine Erbkrankheit, auch wenn die Erkrankung in einigen Familien gehäuft auftritt. Auch hormonelle Einflüsse können eine Rolle spielen, da vornehmlich Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Der systemische Lupus erythematodes ist eine chronische Krankheit, die über viele Jahre medikamentös therapiert werden muss. In Deutschland gibt es circa 60.000 Lupus-Patienten.

Über verschiedene Behandlungsformen und ergänzende Methoden informieren Dipl.-Med. Karsten Wolbart, Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie, und Dr. Katharina Wirth, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, in der KV-Sprechstunde. Im Anschluss an die Vorträge besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Thema: Lupus
Termin: Dienstag, 30. September 2014
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Im Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Masurenallee 6A, Berlin-Charlottenburg 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 25.09.2014

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