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Bewerbungshinweise

Hinweise zur Bewerbung für aktuelle Arztsitzausschreibungen

Bewerbungen, die nach den genannten Terminen eingehen bzw. noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt und nicht zur weiteren Bearbeitung an den Zulassungsausschuss weitergeleitet. 

Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten oder MVZ bewerben sich formlos schriftlich unter Angabe der jeweiligen Kennziffer bei der KV Berlin oder per Fax; Bewerbungen per E-Mail werden nicht akzeptiert.
Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen, die nach Ende der Bewerbungsfrist eingehen, nicht berücksichtigt werden.

Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Abt. Arztregister
Masurenallee 6 A
14057 Berlin

oder

030 / 31 003-311

Nach Eingang der Bewerbung werden die Kontaktdaten der jeweiligen Praxis durch die KV Berlin mitgeteilt.
Die Kassenärztliche Vereinigung leitet nur solche Bewerbungen an den Zulassungsausschuss weiter, bei denen bis nach Ende der Frist zur Vervollständigung der Unterlagen unter Angabe des nachzubesetzenden Vertragsarztsitzes mitgeteilt wird (z. B. durch einen Antrag auf Zulassung), dass die Übernahme des Vertragsarztsitzes weiter beabsichtigt wird (Vervollständigung).

Mit ihrer Bewerbung erteilen die Bewerberinnen und Bewerber ihr Einverständnis, dass ihre verfahrensrelevanten personenbezogenen Daten an die Abgeberin bzw. den Abgeber oder evtl. Verfahrensbevollmächtigte weitergeleitet werden, sofern der Weiterleitung nicht ausdrücklich widersprochen worden ist.

Erläuterungen

öBAG = örtliche Berufsausübungsgemeinschaftspraxis
üBAG = überörtliche Berufsausübungsgemeinschaftspraxis
MVZ = Medizinisches Versorgungszentrum
BU = Beschäftigungsumfang
* = Praxisräume stehen am Praxisstandort nicht zur Verfügung

**Wichtiger Hinweis für die Bewerbung auf einen Viertel-Versorgungsauftrag:
Auf einen ausgeschriebenen Versorgungsauftrag mit dem Faktor 0,25 können sich bewerben:

  • Ein Vertragsarzt / Psychotherapeut, welcher bereits mit dem Faktor 0,5 oder 0,75 zugelassen ist, zum Zwecke der Erhöhung des Versorgungsauftrages
  • Ein Vertragsarzt / Psychotherapeut oder ein MVZ zum Zwecke der Anstellung eines Arztes mit dem Faktor 0,25
  • Ein Vertragsarzt / Psychotherapeut oder ein MVZ zum Zwecke der Erhöhung des Beschäftigungsumfanges eines bereits angestellten Arztes

Es ist nicht möglich, eine Zulassung mit einem Viertel-Versorgungsauftrag zu beantragen.

„privil. Bew.“ = § 103 Absatz 4 Satz 5 Nr. 4 bis 6 benennt ausdrücklich Ehegatten, Lebenspartner, Kinder oder angestellte Ärzte des bisherigen Vertragsarztes, sowie einen Vertragsarzt mit dem die Praxis bisher gemeinsam betrieben wurde als „Kriterien“, die der Zulassungsausschuss bei seiner Auswahlentscheidung des Praxisnachfolgers zu berücksichtigen hat. Den Vorbezeichneten wird somit vom Gesetzgeber ein Vorteil im Rahmen der Entscheidung der Praxisnachfolge eingeräumt. Eine Sicherheit der tatsächlichen Auswahl besteht jedoch nicht, weil es sich auch in diesen Fällen um eine Ermessensentscheidung des Zulassungsausschusses nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalles handelt.

tPt = Richtlinienverfahren: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
tPt/PA = Richtlinienverfahren: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie/Psychoanalyse
VT = Richtlinienverfahren: Verhaltenstherapie
Richtlinienverfahren: Ein identisches Richtlinienverfahren wird durch den Zulassungsausschuss bei seiner Auswahlentscheidung berücksichtigt. Auch bei übereinstimmenden Richtlinienverfahren handelt es sich um eine Ermessensentscheidung des Zulassungsausschusses nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalles. Eine Auswahl bei übereinstimmenden Richtlinienverfahren ist somit nie gewährleistet.

 

Hinweistext
Nach § 103 Absatz 3 a SGB V entscheidet der Zulassungsausschuss über Anträge zur Nachbesetzung einer Praxis, wenn bei angeordneten Zulassungsbeschränkungen die Zulassung eines Vertragsarztes durch Tod, Verzicht oder Entziehung endet und von einem Nachfolger weitergeführt werden soll. Der Zulassungsausschuss kann den Antrag ablehnen, wenn der Versorgungsgrad in der Planungsgruppe zwischen 110 und 140 % beträgt und eine Nachbesetzung des Vertragsarztsitzes aus Versorgungsgründen nicht erforderlich ist. Er soll die Nachbesetzung ablehnen, wenn der Versorgungsgrad höher als 140 % ist und die Nachbesetzung aus Versorgungsgründen nicht erforderlich ist; dies gilt bei der Überschreitung der 140 %-Grenze nicht, sofern die Praxis von einem Nachfolger weitergeführt werden soll, der sich bereit erklärt hat, die Praxis in einer Region fortzuführen, für die die KV mitgeteilt hat, dass wegen einer zu geringen Arztdichte ein erhöhter Versorgungsbedarf besteht.