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Terminmeldung

Wie melden Praxen Termine an die Terminservicestelle?

Am einfachsten nutzen Praxen hierfür den eTerminservice. Eine Anleitung dazu finden Sie hier. Wenn Sie selbst keinen Zugang zum eTerminservice haben, können Sie der Terminservicestelle Ihre Termine auch per Meldebogen melden. Die TSS stellt dann für Sie die Termine im eTS ein. Die Meldebögen finden sie hier.

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Gilt die Meldepflicht für Termine an die Terminservicestelle (TSS) pro Praxis oder pro Person (beispielsweise für Jobsharer)?

Die Meldepflicht gilt pro Person. Welche Fachgruppen wie viele Termine melden müssen, ist hier  gelistet.

Weitere Informationen zum Terminservice der KV Berlin finden Sie hier.

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Wer muss Termine an die Terminservicestelle melden?

Mit dem Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) sind Vertragsärzt:innen sowie Vertragspsychotherapeut:innen verpflichtet, Termine für die Terminservicestelle (TSS) zur Verfügung zu stellen (§ 75 Abs. 1b Satz 20 SGB V).

Die KV Berlin ermittelt in jedem Quartal, wie hoch der Bedarf pro Fachgruppe ist. Die jeweils aktuelle Liste, wie viele Termine pro Versorgungsauftrag zu melden sind, ist hier einzusehen. Bei den aufgeführten Fachgruppen übersteigt die Nachfrage das derzeitige Angebot.

Fachgruppen, die im Moment nicht gelistet sind, sind gebeten, weiterhin Termine im praktizierten Umfang zu melden. Sonst besteht die Gefahr, dass auch in anderen Fachgruppen die Meldepflicht von der KV durchgesetzt werden muss.

Weitere Informationen zum Terminservice der KV Berlin finden Sie hier.

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Wie lange müssen die gemeldeten Termine für die Terminservicestelle (TSS) freigehalten werden?

Dies kann je Termin(-serie) individuell festgelegt werden. Standardwert ist sieben Tage. Wenn der „Minimale Buchungsabstand" nicht individuell angepasst wird, bedeutet das: Angebotene Termine, die eine Woche vor dem Termindatum noch nicht von der Terminservicestelle gebucht wurden, können von der Praxis anderweitig vergeben werden.

Weitere Informationen zum Terminservice der KV Berlin finden Sie hier.

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Terminvermittlung

Welche Zeiträume gelten für die Vermittlung von Patient:innen durch die Terminservicestelle?

Die Terminservicestelle soll Patient:innen grundsätzlich innerhalb einer Woche zu Hausärzt:innen, Fachärzt:innen sowie Psychotherapeut:innen vermitteln.

Vermittlung zu Überweisung/CodeZeitraum
Hausärzt:innen 
Kinder- und Jugendärzt:innen
(inkl. U-Untersuchungen) 
nein4 Wochen
Fachärzt:innen ja
(Ausnahme: Augenärzt:innen 
sowie Gynäkolog:innen) 
4 Wochen
Psychotherapeut:innennein: für Psychotherapeutische Sprechstunde
ja: für Akutbehandlung (PTV 11)
ja: für Probatorik (PTV 11)

4 Wochen
2 Wochen
4 Wochen

Weitere Informationen zum Terminservice der KV Berlin finden Sie hier.

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Warum zahlt die KV kein Ausfallhonorar, wenn über die Terminservicestelle gebuchte Patient:innen nicht erscheinen?

Mit der Vermittlung eines Termins kommt noch kein Behandlungsvertrag zustande. Ein Ausfallhonorar wurde zwar politisch gefordert, konnte bisher jedoch nicht durchgesetzt werden.

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Kann die Terminservicestelle in eine definierte Auftragsleistung vermitteln?

Nein. Aufgabe der Terminservicestelle (TSS) ist die Vermittlung von Psychotherapie- sowie Haus-/Facharztterminen. Eine direkte Vermittlung in eine konkrete Auftragsleistung ist nicht möglich.

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