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TI-Anschluss

Muss ich die Telematik (TI) einführen?

Ja, gemäß §291 SGB V müssen alle Praxen an die TI angeschlossen sein. Für Praxen, die noch keinen Anschluss nachgewiesen haben, greift seit dem 1. März 2020 die Honorarkürzung von 2,5 Prozent.

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Ich eröffne meine Praxis in diesem Quartal. Muss ich mich sofort an die Telematik (TI) anschließen?

Ja. Bis zum Ende des ersten Quartals ihrer Tätigkeitsaufnahme sollten Sie die TI installiert haben und das VSDM durchführen, um einen Honorarabzug zu verhindern.

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Welche Bandbreite wird zur Einrichtung der TI benötigt?

Die erforderliche Bandbreite zur Nutzung des Vertragsstammdatenmanagements (VSDM) kann heute in den allermeisten Regionen von den gängigen Providern zur Verfügung gestellt werden. Die KV Berlin empfiehlt einen Internetanschluss mit mindestens 6 Mbit/s. Sprechen Sie Ihren Internetanbieter an, falls Sie sich nicht sicher sind, über welche Bandbreite Ihr Anschluss verfügt.

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Ich habe in der Praxis keinen Internetzugang. Kann ich daher den Anschluss an die TI auch von zu Hause vornehmen?

Der gesetzlichen Verpflichtung zum Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) gemäß §219 Absatz 2b Satz 3 SGB V können Sie nur nachkommen, indem Sie die eGKs Ihrer Patient:innen mit einem stationären Kartenterminal einlesen, das an die TI angebunden ist. Daraus ergibt sich, dass der TI-Anschluss in Ihren Praxisräumen vorhanden sein muss.

VSDM ist nicht möglich, wenn Sie die eGK mit einem mobilen Kartenterminal einlesen und anschließend die Kartendaten in Ihre Praxissoftware übertragen. Wenn sich Ihre Praxisräume in räumlicher Nähe zu Ihrer Wohnung befinden, ist es technisch möglich, den in der Wohnung vorhandenen Internet-Anschluss auch für die TI-Anbindung der Praxisräume zu verwenden. Die KV Berlin empfiehlt Ihnen bei dieser Konstellation dringend, das Netzwerk so konfigurieren zu lassen, dass vom häuslichen Netzwerk aus kein Zugriff auf die an den Konnektor angeschlossenen Geräte (Praxis-Rechner und Kartenterminals) möglich ist. Der Internet-Zugriff (Google, E-Mail etc.) vom Praxisrechner aus kann über die Konnektor-Konfiguration ganz unterbunden werden oder über den „Sicheren Internet Service“ Ihres TI Anbieters geleitet werden. Zu Details berät Sie Ihr TI-Anbieter.

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Was brauche ich für die TI?

Neben einem regulären Internetanschluss benötigen Sie:

  • einen für die TI zugelassenen sogenannten Konnektor
  • ein für die TI zugelassenes stationäres Kartenlesegerät (sogenanntes eHealth-Kartenterminal)
  • eine SMC-B Karte (Praxisausweis)
  • ggf. mobile Kartenlesegeräte sind durch ein für das VSDM bzw. TI zugelassenes mobiles Kartenlesegerät auszutauschen
  • weiterer Praxisausweis (SMC-B Karte) oder einen eHBA für mobile Kartenlesegeräte

Zudem gibt es weitere technische Komponenten, die von Ihrem Techniker bzw. Ihrem PVS-Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Hierzu zählen beispielsweise Gerätekarten, welche mit dem Konnektor und den eHealth-Kartenterminals ausgeliefert werden sowie der VPN-Zugangsdienst. Auch das Praxisverwaltungssystem (PVS) muss für TI-Anwendungen regelmäßig durch Ihren Anbieter angepasst werden.

Informationen zu den TI-Komponenten sowie zur Finanzierung finden Sie hier.

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Wie viel wird mich die TI im Durchschnitt kosten?

Die einzelnen Preise lassen sich auf den Websites der Anbieter einsehen. Eine Übersicht der zugelassenen Komponenten und Dienste bietet die gematik auf ihrer Website an.

Informationen zu den TI-Komponenten sowie zur Finanzierung finden Sie außerdem hier.

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Ist es möglich mein PVS-System nicht durch den Konnektor an das Internet anzuschließen („Stand-Alone-Lösung“)?

Das sogenannte „Stand-alone-Szenario“ sieht eine physische Trennung von Arztsoftware und TI vor. Hierfür werden aber zwei TI-Konnektoren benötigt, von denen nur einer mit dem Internet verbunden ist. Wird eine Versichertenkarte in ein Kartenterminal gesteckt, dass mit diesem „Online-Konnektor“ verbunden ist, erfolgt der Abgleich der Versichertenstammdaten mit der zentralen TI. Das Prüfergebnis wird auf die Versichertenkarte geschrieben, die dann in ein zweites Kartenterminal gesteckt wird, das mit dem zweiten „Offline“-Konnektor verbunden ist. Dieser befindet sich im internen Netz der Praxis und ist mit der Arztsoftware verbunden. Durch die physische Trennung der Arztsoftware vom Netz ist ein Angriff auf deren Datenbestände über das Internet nicht möglich, wobei ein Angriff sowieso nicht über die Telematikinfrastruktur erfolgen kann.

Das „Stand-alone-Szenario“ ist deutlich aufwändiger in der Anschaffung, da die Krankenkassen nur die normale Anbindung finanzieren und eine spätere Nutzung weiterer Online-Funktionen wie die elektronische Befundübermittlung nicht erfolgen kann. Da der zweite Konnektor offline ist, muss er zusätzlich regelmäßig manuell offline aktualisiert werden. Dies ist sehr aufwändig. Aus den vorgenannten Gründen präferiert die KV Berlin diese Lösung nicht.

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Wo steht, dass nach Einrichtung der TI das VSDM gemacht werden muss?

Gemäß der Anlage 4a zum Bundesmantelvertrag Ärzte (BMV-Ä) sind von dem Zeitpunkt an, ab dem alle notwendigen technischen Komponenten in der Arztpraxis installiert sind, die Praxen verpflichtet, die Prüfung der Leistungspflicht der Krankenkasse des Versicherten (VSDM) durch Nutzung der Dienste nach § 291 Abs. 2b SGB V durchzuführen (s. Anhang 1, Punkt 1.3, der Anlage 4a BMV-Ä).

Informationen zu den TI-Komponenten sowie zur Finanzierung finden Sie hier.

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Wie werden die über die TI übermittelten Daten protokolliert?

Ich will meine Praxis mit der darin installierten TI an meinen Nachfolger übergeben. Was muss ich tun, damit mein Nachfolger die TI-Komponenten nutzen kann (Kartenterminal mit SMC-B Karte; Konnektor; Wartungsverträge)?

Dies kann die KV Berlin leider nicht beantworten. Hierzu sollten Sie und Ihr Nachfolger Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen, der die TI in Ihrer Praxis eingerichtet hat. Der wird Ihnen mitteilen, welche Vertragsänderungen notwendig sind. Beim Beibehalten der BSNR werden keine neuen Erstattungsbeträge gezahlt.

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Müssen sich Patholog:innen oder Laborärzt:innen an die TI anschließen?

Ja, denn gemäß § 291 Abs. 2b SGB V mussten alle Leistungserbringer, die Versicherte ohne persönlichen Kontakt behandeln oder in die Behandlung des Versicherten einbezogen sind (also auch die Pathologen und Laborärzte) bis zum 30. Juni 2020 an die TI angeschlossen sein.

Informationen zu den TI-Komponenten sowie zur Finanzierung finden Sie hier.

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Wie können Patholog:innen und Laborärzt:innen ohne VSDM den TI-Anschluss nachweisen?

Um den Anschluss an die Telematikinfrastruktur nachzuweisen, melden Sie sich bitte schnellstmöglich einmal über die TI auf dem Online-Portal der KV Berlin an. Dies wird protokolliert, die IP-Adresse wird als Anmeldung über die TI erkannt und damit weiß die KV Berlin, dass Sie angeschlossen sind. Zur eigenen Überprüfung wird Ihnen die Art Ihres Zugangs auf dem Bildschirm oben links angezeigt.

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Ich werde meine Zulassung bald abgeben. Lohnt sich die Anschaffung der Telematikinfrastruktur noch und gibt es eine Übergangslösung?

Nein, es gibt keine Übergangslösung mehr. Der Gesetzgeber hat Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen seit dem 1. Quartal 2019 zum Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) und damit zur Einführung der Telematikinfrastruktur verpflichtet. Wird das VSDM nicht durchgeführt, erfolgt aktuell ein Honorarabzug in Höhe von 2.5 Prozent.

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Ich habe zurzeit häufig ausschließlich per Video oder Telefon Kontakt zu meinen Patient:innen und kann in diesen Fällen kein VSDM durchführen. Muss ich deshalb mit Honorarabzug rechnen?

Nein. Wenn Sie Ihre Patient:innen im Quartal ausschließlich per Video und/oder Telefon behandelt haben und keine Versichertenkarten einlesen konnten, wird nicht zwingend das Honorar gekürzt. Wichtig: Es dürfen keine Gebührenordnungspositionen abgerechnet worden sein, die einen persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt erfordern. Die TI muss installiert und in den vergangenen Quartalen in Betrieb gewesen sein. 

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elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

Wie gehe ich bei Patient:innen vor, die bei „sonstigen Kostenträgern (SKT)“ versichert sind?

Bei Nicht-GKV-Versicherten (z. B. bei Versicherten der „sonstigen Kostenträger“) zeigt Ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) Ihnen an, dass die digitale Übermittlung der AU-Daten an die Krankenkasse nicht möglich ist. Für diese Patient:innen kommt bis auf Weiteres das Ersatzverfahren zum Einsatz, d. h. Sie drucken die Ausdrucke für Krankenkasse, Arbeitgeber und Versicherte aus und geben diese der Patientin oder dem Patienten mit.
 

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Wie kann die eAU bei Hausbesuchen ausgestellt werden?

Für die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Rahmen von Hausbesuchen haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können die im Voraus in der Praxis aus dem PVS erstellten, unbefüllten Ausdrucke beim Hausbesuch händisch befüllen. Die Daten übertragen Sie später in der Praxis in das PVS und schicken sie digital an die Krankenkasse. 
  2. Alternativ können Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch erst nach dem Hausbesuch in der Praxis erstellen und die beiden Ausdrucke per Post an die entsprechenden Patient:innen versenden. Für den Versand der Ausdrucke für Arbeitgeber und Patient:in nach einem Hausbesuch können Sie die GOP 40131 abrechnen.

Bitte beachten Sie, bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, die bei Hausbesuchen ausgestellt werden, muss die Übermittlung der Daten an die Krankenkasse bis zum Ende des folgenden Werktages erfolgt sein. Wenn Sie also am Freitagabend bei einem Hausbesuch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, haben Sie bis Montagabend für die digitale Übermittlung der Daten an die Krankenkasse Zeit.
 

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Wird die AU irgendwann komplett digitalisiert werden?

Ja, es ist geplant, dass ab dem 01.01.2023 auch der Durchschlag an die Arbeitgeber elektronisch versandt wird und sich die Patient:innen den Durchschlag dann nur noch auf Wunsch ausdrucken lassen können.
 

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Welche Formulare muss ich meinen Patient:innen bei einer elektronischen Arbeitsunfähigkeit (eAU) noch mitgeben?

Sie drucken den Durchschlag für die Patientin oder den Patienten und den für den Arbeitgeber auf normalem Druckerpapier (DIN A4 oder DIN A5) aus. Das dafür vorgesehene Formular ist in Ihrem Praxisverwaltungssystem (PVS) hinterlegt. Diese Ausdrucke werden dann im Anschluss von Ihnen unterschrieben und der behandelten Person ausgehändigt.
 

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Was mache ich bei einem Störfall in der TI oder wenn die Krankenkasse noch keine eAUs empfangen kann?

In diesem Fall gelten folgende Regelungen: 

  • Wenn der Versand der elektronischen Arbeitsunfähigkeit (eAU) aus der Praxis an die Krankenkasse nicht möglich ist, speichert das PVS die AU-Daten und versendet die eAU erneut, sobald dies wieder möglich ist. 
  • Wenn bereits beim Ausstellen oder beim Versand klar ist, dass die eAU nicht elektronisch verschickt werden kann, händigen Sie dem Patienten oder der Patientin neben den Ausfertigungen für den Patienten und den Arbeitgeber einen weiteren unterschriebenen Ausdruck aus, den dieser an seine Kasse schickt. 
  • Wenn erst später festgestellt wird, dass eine Störung der TI vorliegt und die eAU auch am nächsten Werktag nicht an die Krankenkassen übertragen werden kann, versendet die Praxis selbst die Papierbescheinigung an die zuständige Krankenkasse. Für den Versand des Ausdruckes an die Krankenkasse können Sie die GOP 40130 abrechnen.
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Wie kann ich die mit dem e-Arztausweis (eHBA) erstellten eAUs signieren?

Es gibt 2 Möglichkeiten um die eAUs zu signieren:

1. mit der Komfortsignatur 

Bei diesem Verfahren können Sie mit Ihrem Heilberufsausweis (eHBA) und Ihrer 6-stelligen PIN für einen bestimmten Zeitraum jeweils bis zu 250 Signaturen freigeben. Soll eine eAU signiert werden, müssen Sie dies nur noch bestätigen, damit die Daten sofort versendet werden können. Eventuelle Probleme bei der Datenübermittlung, die aufgrund einer TI-Störung möglich sind, werden dadurch ebenfalls sofort erkannt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit der Patientin oder dem Patienten den Ausdruck der Ausfertigung für die Krankenkasse direkt mitzugeben.

 2. mit der Stapelsignatur 

Mit der Stapelsignatur können Sie mehrere Dokumente gleichzeitig qualifiziert elektronisch unterschreiben. Da es ausreicht, alle an einem Tag gesammelten AU-Bescheinigungen einmal täglich an die Krankenkassen zu senden, können Sie hierbei mit ihrem eHBA und ihrer dazugehörigen PIN den gesamten vorbereiteten elektronischen Dokumentenstapel, zum Beispiel am Ende eines Praxistages, signieren. Sollte jedoch bei einer Störung der TI das Ersatzverfahren notwendig werden, wäre das für Ihre Praxis aufwändiger. (das Verfahren ist unter der FAQ-Nr. 493 aufgeführt)

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Wo kann ich erkennen, welche Krankenkassen bereits an der eAU teilnehmen?

Sie können nachschauen, ob die für Sie wichtigen Krankenkassen bereits im KIM-Verzeichnisdienst aufgeführt sind. Die in dem Verzeichnis aufgeführten Krankenkassen sollten auch in der Lage sein, die eAU zu empfangen.

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Welche technischen Voraussetzungen benötige ich für die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)?

Ab dem 1. Juli 2022 sind Sie dazu verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch an die Krankenkasse zu senden. Folgende technische Voraussetzungen müssen Sie für den Versand der eAU erfüllen:

  • Anbindung an die TI 
  • Konnektor-Update (eHealth-Konnektor oder ePA-Konnektor)
  • zugelassener KIM-Dienst (eine Übersicht der zugelassenen Dienstleister finden Sie hier)
  • Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) G2
  • Update Ihres Praxisverwaltungssystems (Modul eAU) 
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.
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elektronische Patientenakte (ePA)

Wie kann ich für mich relevante Dokumente in der elektronischen Patientenakte (ePA) suchen?

Sie können die für Sie relevanten Daten bzw. Dokumente mithilfe von Metadaten suchen. Metadaten sind strukturierte Daten, die die hinterlegten Dokumente beschreiben (z.B. Titel, Zeitpunkt der Untersuchung etc.) Leider gibt es in der ePA keine Möglichkeit die medizinischen Dokumente selbst zu durchsuchen. Grund hierfür ist eine gesonderte Verschlüsselung.

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Wie werden die in der elektronischen Patientenakte (ePA) gespeicherten Dateien in meinem PVS ausgewiesen?

Die gematik stellt in Ihrem Video „Demonstration ePA im PVS“ vor, welche Möglichkeiten Sie mit der ePA in Ihrem PVS haben..
Grundsätzlich steht Ihnen bei PVS-spezifischen Fragen Ihr PVS-Anbieter zur Seite.

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Inwiefern können mir die auf der ePA gespeicherten Daten bei der Behandlung meiner Patient:innen weiterhelfen?

Die elektronische Patientenakte (ePA) stellt Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen medizinisch relevante Gesundheitsdaten wie Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, etc. zur Verfügung. 

So kann sich im Rahmen der Anamnese und Befunderhebung herausstellen, dass die ePA evtl. für die bei Ihnen stattfindende Behandlung relevante Informationen enthält. Sie können die ePA deshalb als zusätzliche Informationsquelle betrachten, die Sie bei der Behandlung Ihrer Patient:innen unterstützen kann.

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Wie kann ich auf die ePA meiner Patient:innen zugreifen?

Der Abruf der ePA-Daten darf nur aufgrund einer konkreten Behandlungssituation und auch nur nach Einwilligung der Patient:innen erfolgen. Diese ePA-Zugriffsberechtigung wird per App für Ihre Praxis oder auch direkt in Ihren Praxisräumen über die eGK und durch PIN-Eingabe erteilt. 

Solange die Zugriffsberechtigung für Ihre Praxis vorliegt, können Sie auf die Daten der jeweiligen elektronischen Patientenakte (ePA) zugreifen, auch wenn Patient:innen nicht vor Ort sind. Patient:innen können die Zugriffsberechtigung jederzeit widerrufen. 

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Wer kann alles auf die elektronische Patientenakte (ePA) zugreifen?

Patient:innen haben über die ePA-App Zugriff auf die eigene Akte. Niedergelassene Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Apotheken und Krankenhäuser können über die Telematikinfrastruktur (TI) auf die ePA zugreifen, wenn Patient:innen den Zugriff vorher gestatten.

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Bin ich verpflichtet, auf Wunsch der Patient:innen medizinische Daten in die ePA zu übermitteln?

Ja, Patient:innen haben einen Anspruch darauf, dass auf ihren Wunsch hin medizinische Daten aus der konkreten aktuellen Behandlung in die elektronische Patientenakte (ePA )eingetragen werden (§ 346 Absatz 1 und Absatz 3 SGB V). 

Wenn Patient:innen die Eintragung von alten Dokumenten wünschen, dann können Sie diese Dokumente als zusätzlichen Service einscannen und in die ePA hochladen. Eine Vergütung ist hierfür jedoch nicht vorgesehen.
Weitere Informationen zur Vergütung von Leistungen im Zusammenhang mit der ePA finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.

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Müssen Patient:innen vor Ort sein, wenn ich die ePA mit Daten fülle?

Nein, sofern Patient:innen der Praxis vorab eine Zugriffsberechtigung erteilt haben, ist es nicht erforderlich, dass diese Personen bei der Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) anwesend sind.

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Ersetzt die elektronische Patientenakte (ePA), die bisherige Patientenakte, die ich in der Praxis führe?

Nein, die Dokumentation in der elektronischen Patientenakte entbindet nicht von der regulären Dokumentation in der von Ihnen angelegten Patientenakte.

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Wie kann die ePA mit Daten gefüllt werden?

Die elektronische Patientenakte (ePA) kann auf die folgenden Arten befüllt werden:

  1. Ihre Patient:innen laden Daten selbst über eine App in die eigene ePA hoch oder
  2. Sie oder Ihr Praxisteam tragen die Daten in die ePA ein.
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Ich möchte in meiner Abrechnungsdatei prüfen, dass darin der Nachweis zur Einführung der elektronischen Patientenakte enthalten ist. Wie kann ich das machen?

In Ihrer Abrechnungsdatei können Sie anhand des Hinweises zur Feldkennung „KVDT-F0224“ prüfen, ob die für die elektronische Patientenakte (ePA) notwendigen technischen Komponenten in der jeweiligen Betriebsstätte vorhanden sind. Wenn Ihre ePA-Einführung hinterlegt ist, dann sollte Ihnen folgender Hinweistext angezeigt werden:
 „KVDT-F0224: Für die Betriebsstättennummer 72xxxxxxx wird in der Abrechnung die Produktversion des Konnektors ‚4.80.3‘ sowie die Kennzeichnung, dass in der Betriebsstätte ein ePA-fähiges Softwaremodul vorhanden ist, übertragen.“

Ebenfalls wichtig ist, dass die Softwareunterstützung aus der Feldkennung „KVDT-F0226“ durch die Angabe einer 1 hervorgeht.

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Was ist die elektronische Patientenakte (ePA)?

In der elektronischen Patientenakte (ePA) können Informationen wie Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, Impfungen über eine Patient:in / einen Patienten gespeichert und den Behandlungsteilnehmer:innen zugänglich gemacht werden. Damit ist eine fall- und einrichtungsübergreifende Dokumentation möglich. Die Vernetzung der Akteur:innen wird durch die Telematikinfrastruktur ermöglicht. 

Weitere Informationen zur ePA finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.

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Muss ich die elektronische Patientenakte (ePA) in meiner Praxis anbieten?

Ja, die Praxen sind angehalten, die technischen Voraussetzungen für die ePA bis zum 30. Juni 2021 zu erfüllen, da andernfalls eine Honorarkürzung in Höhe von 1 Prozent droht (§341 Abs. 6 SGB V). Sofern bei Ihnen die Kürzung aufgrund der nicht eingeführten elektronischen Patientenakte mit der Honorarkürzung aufgrund eines nicht stattgefundenen Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) in Höhe von 2,5% zeitlich zusammenfallen sollte, wird Ihr Honorar nur um die 2,5% für das nicht durchgeführte VSDM gekürzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.

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Welche technischen Voraussetzungen muss ich für die elektronische Patientenakte (ePA) erfüllen?

Folgende technische Voraussetzungen müssen Sie für die ePA erfüllen:

  • Anbindung an die TI
  • Konnektor-Update ePA-Konnektor (Update-Stufe PTV 4)
  • Update des Praxisverwaltungssystems (ePA-Modul)
  • elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) G2 für die elektronische Signatur (QES). Einige Daten der ePA erfordern eine elektronische Signatur und machen die ePA deshalb auch erst tatsächlich nutzbar.

Für den Zugriff auf die ePA erhält der/die Patient:in einen PIN durch die Krankenkasse.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.

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eRezept

Wie wird der bundesweite Rollout des eRezepts genau aussehen?

Am 1. September 2022 startet die stufenweise Einführung des eRezepts in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein. Der Rollout wird dabei eng begleitet, um Probleme schnell identifizieren und lösen zu können. Außerdem sollen ab September 2022 die Apotheken in ganz Deutschland eRezepte annehmen können.

Wenn der Rollout in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein erfolgreich verläuft , sollen frühestens zum 1. Dezember 2022 sechs weitere KV-Regionen mit dem Rollout starten. voraussichtlich weitere drei Monate später wird das eRezept in den verbleibenden KV- Regionen eingeführt. Weitere Informationen zum Rollout des eRezepts finden Sie hier.

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Wann wird das eRezept in Berlin eingeführt?

Wann die Einführung des eRezepts in Berlin beginnt, ist noch offen. Zum 1. September 2022 startet ein stufenweiser Rollout vorerst in den KV-Regionen Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein. Läuft diese Einführung erfolgreich, kommen frühestens im Dezember 2022 sechs weitere KV-Regionen hinzu. Welche KV-Regionen das sein werden, ist aktuell nicht bekannt. Weitere Informationen zum Rollout des eRezepts finden Sie hier.

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Wie werden die Kosten für das eRezept erstattet?

Für die Umsetzung der technischen Voraussetzungen erhalten Sie eine einmalige Pauschale in Höhe von 120 Euro. Anschließend werden Betriebskosten in Höhe von 1 Euro je Quartal erstattet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite zu den TI-Anwendungen.

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TI-Finanzierung und Kostenerstattung

Wie erhalte ich die Kosten für die Telematikinfrastruktur (TI) erstattet?

Die KV Berlin ist bestrebt, den bürokratischen Aufwand der Kostenerstattung möglichst gering zu halten und Ihnen die Auszahlung nach Inbetriebnahme der TI-Anbindung Ihrer Praxis zu ermöglichen. Die Auszahlung erfolgt nach Eingang der Quartalsabrechnung. Es ist keine Beantragung erforderlich. Die Erstattung erhalten Sie automatisch, wenn aus Ihrer Abrechnungsdatei zu entnehmen ist, dass Sie VSDM betreiben:

Ihre Praxissoftware erkennt über das oben genannte TI-Modul, dass Sie in Ihrer Praxis das Versichertenstammdatenmanagement betreiben und vermerkt dies in Ihrer Quartalsabrechnung. Siehe auch FAQ 197 „Wie schnell bekomme ich die Kosten erstattet?“.

Informationen zu den TI-Komponenten sowie zur Finanzierung finden Sie hier.

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Auf welches Konto wird die Erstattung für die Telematikinfrastruktur (TI) überwiesen?

Die Erstattung erfolgt auf das bei der KV Berlin für die Haupt-BSNR geführte Honorarkonto.

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Was tue ich, wenn sich die TI-Anbindung in meiner Praxis verzögert?

Hier besteht nur die Möglichkeit, mit dem für die Installation zuständigen Systemhaus über eine schnellere Anbindung an die Telematik (TI) zu sprechen.

Für die KV Berlin sind die Regeln der Anlage 32 BMV-Ä bindend. Dort ist geregelt, dass der Anspruch auf Zahlung der Pauschalen (vgl. § 6 Abs. 4 der Vereinbarung) in dem Quartal der erstmaligen Nutzung der Anwendung gemäß § 291 Absatz 2 b Satz 1 SGB V i.V.m. der Anlage 4 BMV-Ä entsteht. Hier handelt es sich um das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), das nur nach vollständiger Installation der verschiedenen Komponenten der TI durchgeführt werden kann.

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Wie werde ich über die Erstattung meiner Betriebskosten für die Telematikinfrastruktur informiert?

Die Zahlungen werden auf dem Kontoauszug ausgewiesen, ein separater Bescheid wird nicht erstellt. Hier finden Sie eine Übersicht über die verwendeten Abkürzungen auf Ihrem Kontoauszug.

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Wie beantrage ich die Kostenerstattungen von Pauschalen für die Konnektor-Updates PTV3 und PTV4?

Für den Anspruch auf Kostenerstattung ist kein gesonderter Antrag notwendig. Die in der Vertragsarztpraxis vorhandene Konnektorversion scheint üblicherweise in der Abrechnungsdatei auf und dient der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin als Nachweis, um die Anspruchsberechtigungen für die Kostenerstattung zu verifizieren.

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TI-Komponenten allgemein

Ich habe zunehmend Probleme beim Einlesen der neuen Versichertenkarten. Wie lässt sich das lösen?

Bei den seit Dezember 2021 auftretenden Probleme beim Einlesen von elektronischen Gesundheitskarten der neuesten Generation zeichnet sich jetzt eine Lösung ab. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

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Sind die aktuell von der gematik zertifizierten Geräte auch für zukünftige TI-Anwendungen nutzbar?

Die Frage ist insbesondere für den Konnektor und die darauf laufende Software relevant. Lassen Sie sich von Ihrem Anbieter bestätigen, dass sein Konnektor per Software-Update um die avisierten zukünftigen Anwendungen (z.B. elektronische Patientenakte und eRezept) erweiterbar ist.

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Braucht in unserer ÜBAG jeder Standort die kompletten Komponenten (gleiches bzw. unterschiedliche PVS)?

Ja, jeder Standort bei einer ÜBAG benötigt die kompletten Komponenten. Bezüglich der Praxisverwaltungssysteme (PVS) ist zu sagen, dass weder der Konnektor noch der VPN-Zugangsdienst ein definiertes Betriebssystem in der Praxis benötigen. Sofern das PVS ein bestimmtes Betriebssystem voraussetzt, kann dieses weiter verwendet werden.

Die SMC-B Karte sollten Sie je BSNR mit der dazugehörigen LANR (Ärztin/Arzt überwiegend vor Ort) beantragen.

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Praxisausweis (SMC-B)

Wenn die antragstellende Person die BAG oder das MVZ verlässt, muss dann die SMC-B Karte gesperrt werden?

Nein, der Praxisausweis (SMC-B) muss nicht gesperrt werden, da Karteninhaber die BAG oder das MVZ ist. Es empfiehlt sich aber eine Prüfung, ob die Zugriffsdaten auf das Portal des Kartenherstellers nur der antragsstellenden Person oder auch anderen Personen der Praxis bekannt sind.

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Wann und durch wen wird der Praxisausweis (SMC-B Karte) gesperrt?

Die KV sperrt den Praxisausweis (SMC-B), wenn die BSNR beendet wird (alle Praxisinhaber:innen stellen ihre Tätigkeiten ein). Durch den/die Karteninhaber:in muss die Karte gesperrt werden, wenn sie verloren geht.

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Wer ist Inhaber:in des Praxisausweises (SMC-B Karte)?

Inhaber:in des Praxisausweises (SMC-B) ist immer die Leistungserbringerinstitution und nicht die antragstellende Person.

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Mein Antrag auf einen Praxisausweis (SMC-B Karte) wurde abgelehnt. Was bedeutet der mir mitgeteilte Ablehnungsgrund?

Folgende Ablehnungsgründe sind möglich: 

  • „LANR existiert nicht“: Bitte kontrollieren Sie, ob die von Ihnen eingegebene LANR korrekt ist, da sie nicht im System der KV Berlin zur BSNR erfasst ist.
  • „Antragsteller nicht antragsberechtigt“: Bitte kontrollieren Sie, ob Sie antragsberechtigt sind. Wer einen Praxisausweis beantragen kann, lesen Sie in FAQ Nr. 317.
  • „BSNR existiert nicht“: Bitte kontrollieren Sie, ob die von Ihnen eingegebene BSNR korrekt ist, da sie nicht im System der KV Berlin erfasst ist.
  • „BSNR gehört nicht zur angegebenen LANR“: Die von Ihnen angeführte BSNR kann Ihrer LANR nicht zugeordnet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass beide Nummern korrekt sind.
  • „Berufsgruppe der Betriebsstätte falsch“: Eventuell haben Sie einen falschen Antrag gestellt. Es wird unterschieden zwischen einem Praxisausweis für Ärzt:innen und einem für Psychotherapeut:innen. 
  • „Lieferanschrift ist KV nicht bekannt“: Eventuell haben Sie eine der KV Berlin bislang noch nicht mitgeteilte Anschrift angegeben. Bitte verwenden Sie nur die Praxisanschrift oder die abweichende Versandanschrift, über die Sie zuvor Kontakt mit der KV Berlin hatten. 
     
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Wer kann einen Praxisausweis beantragen?

Der Praxisausweis (SMC-B Karte) identifiziert eine Leistungserbringerinstitution und muss von einer dazu berechtigten natürlichen Person im Namen und im Auftrag der Leistungserbringerinstitution beantragt werden. Die antragstellende Person muss in der Regel Inhaber:in oder Mitinhaber:in der Praxis sein.

Antragsberechtigt sind:

  • Zugelassene Vertrags:ärzt:innen/Psychotherapeut:innen  für die jeweilige Einzelpraxis
  • Der/die vertretungsberechtigte Gesellschafter:in einer BAG
  • Ermächtigte Ärzt:innen bzw. vertretungsberechtigte Ärzt:innen im Namen einer ermächtigten Institution
  • Der/die Geschäftsführer:in oder ärztliche Leitung eines MVZ
  • Der/die Gesellschafter:in einer Trägergesellschaft eines MVZ/Instituts/einer sonstigen Einrichtung
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Wo kann ich den Praxisausweis (SMC-B Karte) beantragen?

Der Praxisausweis (SMC-B Karte) kann nur online bei zugelassenen Kartenherstellern bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Wie werden Praxisausweise (SMC-B) bestellt?

In unserem Online-Portal haben Sie unter den Menüpunkten "Telematik Infrastruktur" → "Bestellvorgang Praxisausweis (SMC-B)" die Möglichkeit bei einem der möglichen Kartenhersteller die Ausstellung einer SMC-B elektronisch zu beantragen. Basis sind die zu Ihrer BSNR im Arztregister hinterlegten Praxisinformationen.

Um Sie als Antragsteller:in zweifelsfrei zu identifizieren, ruft die KV Berlin anschließend in Ihrer Praxis an, fragt die Antragsnummer ab und lässt sich die Bestellung bestätigen. Abschließend bestätigt und übermittelt die KV Berlin dann Ihre Antragsdaten an den von Ihnen ausgewählten Kartenhersteller (mediSign, Bundesdruckerei oder T-Systems).

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Woher bekomme ich das Passwort / die Vorgangsnummer, wenn ich die Bestellbestätigung für den Praxisausweis (SMC-B) nicht mehr habe?

Die Vorgangsnummer ist in dem PDF-Dokument ersichtlich, welches nach Antragstellung abgespeichert oder ausgedruckt werden sollte. Wurde das PDF-Dokument nicht ausgedruckt, ist die Vorgangsnummer bei der KV Berlin zu erfragen, der Bundesdruckerei liegt die Vorgangsnummer nicht vor. Die Vorgangsummer wird nur benötigt, um sich erneut im Antragsportal einzuloggen (um ggf. den Antrag anzupassen / den Status einzusehen).

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Bei der Bestellung des Praxisausweises (SMC-B) ist die 14-Tagefrist abgelaufen. An wen kann ich mich jetzt wenden?

Bei Fragen zu Ihrem Praxisausweis oder PIN-Brief wenden Sie sich bitte an Ihren Kartenhersteller.

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Kann ich meine Bestellung für den Praxisausweis (SMC-B) ändern oder stornieren?

Sofern der Antrag noch nicht freigegeben oder abgelehnt wurde, ist der Anbieter verpflichtet, Ihnen die Möglichkeit zum Ändern bzw. Stornieren zu geben.

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Benötige ich als Anästhesist:in Praxisausweise (SMC-B) für meine Neben-Betriebsstätten-Nummern (NBSNR)?

Bei Anästhesist:innen werden Nebenbetriebsstätten bei der Einrichtung der TI insoweit nicht berücksichtigt, als das sie nicht für jede Nebenbetriebsstätte die Telematikinfrastruktur vorhalten müssen. Sie bekommen eine komplette Erstausstattung für die Haupt-BSNR plus ein mobiles Kartenterminal für die Nebenbetriebsstätten erstattet. In dem Fall werden auch zwei Praxisausweise bezahlt.

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Darf ich den Praxisausweis meiner/meines Vorgänger:in nutzen, wenn ich noch keinen eigenen habe?

Nein, die Nutzung des Praxisausweises bzw. der SMC-B-Karte ist an die entsprechende Betriebsstättennummer gebunden. Da jedoch in der Regel bei einer Praxisübernahme die Nachfolgerin bzw. der Nachfolger nicht die Betriebsstättennummer der vorherigen Praxisinhaberin oder des vorherigen Praxisinhabers übernimmt, ist die weitere Nutzung des Praxisausweises grundsätzlich nicht möglich.

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elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)

Wie werden die Kosten des eHBA/ePtA für Weiterbildungsassistent:innen (WBA) bzw. Entlastungs-/Sicherstellungsassisten:innen erstattet?

Für Weiterbildungsassistent:innen werden die Kosten nicht erstattet, weil sie nicht den Status von Vertragsärzt:innen/Vertragspsychotherapeut:innen haben.

Die Finanzierung eines elektronischen Heilberufsausweises/elektronischen Psychotherapeutenausweises (eHBA/ePtA) obliegt grundsätzlich den Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen. Eine Erstattung erfolgt im Rahmen der Anlage 32 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) für die laufenden Kosten des eHBA/ePtA gemäß § 7 Abs. 2 und 3 der Anlage 32 zum BMV-Ä i. V. m. der Anlage 2 nur für Vertragsärzt:innen/Vertragspsychotherapeut:innen, die die Voraussetzungen gemäß § 1 Absatz 2 der Anlage 32 zum BMV-Ä erfüllen.

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Benötigen Weiterbildungsassistent:innen (WBA) bzw. Entlastungs-/Sicherstellungsassisten:innen einen eigenen eHBA/ePtA?

Genehmigte Assistent:innen i.S.d. § 32 Ärzte-ZV können als Ärzt:innen/Psychotherapeut:innen grundsätzlich einen elektronischen Heilberufsausweis/elektronischen Psychotherapeutenausweis (eHBA/ePtA) bei der Ärztekammer/Psychotherapeutenkammer beantragen. Assistent:innen sind zu einem eigenen eHBA/ePtA verpflichtet, wenn sie Anwendungen, wie die eletronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), das elektronische Rezept (eRezept) oder elektronische Patientenakten (ePA) nutzen möchten. Da der eHBA/ePtA ein personenbezogenes Dokument ist, welches u.a. der Identifikation dient, sollte eine Nutzung des eHBA/ePtA der Vertragsärzt:innen/Vertragspsychotherapeut:innen durch Assistent:innen ausgeschlossen werden.

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Benötigen Vertreter:innen einen eigenen eHBA/ePtA oder kann der Ausweis des/der Vertretenen genutzt werden?

Vertreter:innen benötigen einen eigenen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA/ePtA) und können nicht den Ausweis des/der Vertretenen nutzen, um beispielsweise eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) oder elektronisches Rezept (eRezept) zu erstellen oder eine elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen.

Da es sich beim eHBA/ePtA um ein personenbezogenes Dokument handelt, mit dem sich Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen in der „digitalen Welt“ ausweisen, sollten Dritte keinen Zugang haben. Insbesondere die Nutzung der QES-Anwendung (qualifizierte elektronische Signatur) sollte nicht durch Dritte möglich sein. Es handelt sich hierbei um eine rechtsverbindliche Unterschrift, wodurch ggf. ein (finanzieller) Schaden, auch Jahre später, durch den unberechtigten Abschluss rechtsgültiger Verträge in fremdem Namen entstehen kann.

Bezüglich der Umsetzung der Vertretungstätigkeit im Praxisverwaltungssystem (PVS) können sich Praxisinhaber:innen mit ihrem jeweiligen Praxissoftwareanbieter in Verbindung setzen.

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Wo kann ich meinen eHBA bestellen?

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) bzw. elektronische Arztausweis muss zunächst bei der Ärztekammer Berlin beantragt werden. Wenn die zuständige Kammer den Antrag geprüft hat, erhalten Sie eine Vorgangsnummer, um den Ausweis zu bestellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Ärztekammer Berlin.

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