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27.06.2022

COVID-Zertifikate: PVS-Module werden nicht mehr finanziert

Corona-Pandemie

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Für Impf- und Genesenenzertifikate, die mit einem PVS-Modul ausgestellt werden, fallen ab Juli gegebenenfalls Kosten an. Der Bund wird die Module ab Juli nicht weiter finanzieren.

Bisher hat der Bund die Module der Praxisverwaltungssysteme (PVS) finanziert, die in den Praxen zur Ausstellung von Impf- und Genesenenzertifikaten zum Einsatz kommen. Den zugrundeliegenden Vertrag mit den Software-Herstellern lässt das Bundesgesundheitsministerium zu Ende Juni auslaufen.

Praxen, die das PVS-Modul weiterhin nutzen möchten, werden von ihrem PVS-Hersteller zur weiteren Nutzungsmöglichkeit und anfallenden Kosten informiert.

Kostenlose RKI-Anwendung zum Ausstellen der Zertifikate

Für Praxen gibt es aber auch weiterhin eine kostenfreie Lösung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Mit dem sogenannten Impfzertifikatsservice können neben Impfzertifikaten auch Genesenenzertifikate ausgestellt werden. 

1. Impfzertifikatsservice als Desktop-Client („Komfort-Client“)
Als Desktop Client kann die Anwendung vom IT-Dienstleister direkt auf dem PC installiert werden. Für die Nutzung wird eine Internetverbindung sowie ein Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) benötigt. Der Vorteil des Desktop-Clients: Die Personendaten werden automatisch durch die Integration des elektronischen Kartenterminals befüllt. 
Die Installationsdatei sowie Informationen zur Installation und Nutzung des Desktop-Clients stellt das RKI online bereit.

2. Impfzertifikatsservice als Webanwendung
Der Impfzertifikatsservice des RKI steht zudem als Webanwendung bereit, die über das Online-Portal der KV Berlin erreichbar ist (TI-Anschluss erforderlich). Für die Erstellung eines Zertifikats müssen allerdings sämtliche Personendaten manuell eingegeben werden.