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19.05.2022

Zuschläge für Kartenterminal-Aufsätze werden automatisch gezahlt

Telematikinfrastruktur

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Störungen aufgrund neuer Gesundheitskarten: Praxen erhalten einen Zuschlag, um die am Markt erhältlichen Kartenterminal-Aufsätze zu finanzieren, die die Abstürze des PVS verhindern.

Wie bereits informiert, sollen den Praxen die Kartenterminal-Aufsätze finanziert werden, die technische Abstürze aufgrund der neuen elektronischen Gesundheitskarten der Generation 2.1. verhindern. Darauf haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband geeinigt. Mittlerweile steht auch die Höhe des Zuschlags und der Auszahlungsprozess durch die KVen fest.

Jede Praxis, die sich vor dem 1. Oktober 2022 an die TI angeschlossen hat, erhält einmalig einen Zuschlag auf stationäre Kartenterminals. Die Höhe des Zuschlags richtet sich nach der Praxisgröße und ist in der aktuellen TI-Finanzierungsvereinbarung festgelegt:

  • bis zu 3 Ärzte in der Praxis: 35,46 Euro
  • 4 bis zu 6 Ärzte in der Praxis: 66,28 Euro
  • mehr als 6 Ärzte in der Praxis: 97,10 Euro

Die Pauschale enthält die Kosten für den Aufsatz und für den Versand. Sie wird unabhängig davon gezahlt, welche stationären Kartenterminals zum Einsatz kommen oder ob die Aufsätze angeschafft worden sind. Somit müssen zum Erhalt des Zuschlags auch keine Nachweise bei der KV Berlin eingereicht werden.

Bitte beachten: Der Zuschlag wird nicht für stationäre Kartenterminals gezahlt, die zusätzlich für die Nutzung der TI-Anwendungen elektronischer Medikationsplan (eMP) und Notfalldaten-Management (NFDM) benötigt werden. 

Die Auszahlung des einmaligen Zuschlags erfolgt automatisch durch die KV Berlin und frühestens mit der Honorarauszahlung für das 2. Quartal 2022.