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11.04.2022

Verfalldatum für ultratiefgefrorene BioNTech/Pfizer-Impfstoffe auf ein Jahr verlängert

COVID-19-Schutzimpfung

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Die Impfstoffe sind jetzt 12 statt 9 Monate haltbar. Das auf bereits produzierten Impfstoffdosen aufgedruckte Verfalldatum ist dadurch nicht mehr aktuell, sondern verlängert sich entsprechend.

BioNTech/Pfizer hat mitgeteilt, dass alle COVID-19-Impfstoffe jetzt zwölf anstelle von neun Monate im ultratiefgefrorenen Zustand haltbar sind. Aufgrund dessen ist das aufgedruckte Verfallsdatum auf bereits produzierte Impfstoffdosen nicht mehr aktuell, sondern verlängert sich entsprechend. 

Arztpraxen können die Durchstechflaschen von BioNTech/Pfizer mit einem fast oder bereits abgelaufenen Verfalldatum vorerst weiterhin verwenden. Betroffen sind alle drei Formulierungen des Impfstoffherstellers: 

  • Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion für ab 12-Jährige (lila Kappe) 
  • Kinderimpfstoff für 5 -bis 11-Jährige (orange Kappe) 
  • Fertiglösung für über 12-Jährige (graue Kappe)

Haltbarkeit im Kühlschrank unverändert

An der Haltbarkeitsdauer des aufgetauten Impfstoffes (lila Kappe: 1 Monat, graue Kappe und orange Kappe: 10 Wochen) hat sich indes nichts geändert. Entscheidend für Praxen ist dabei stets das Begleitdokument, das sie zusammen mit dem Impfstoff erhalten. Aus diesem ist ersichtlich, wie lange der aufgetaute Impfstoff ungeöffnet im Kühlschrank gelagert werden kann.

Alle aktuellen Informationen zur COVID-19-Schutzimpfung – von der Bestellung bis zur Abrechnung, finden Sie hier.