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08.04.2022

Anpassung des Mammographie-Screening-Programms zum 1. April

Mammographie-Screening-Programm

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Bei erfahrenen Ärzt:innen kann durch die Anpassungen von den Fallzahlanforderungen zum Erhalt der Genehmigung zur „Durchführung von Stanzbiopsien unter Röntgenkontrolle“ abgewichen werden.

Zum 1. April 2022 wurde das Mammographie-Screening-Programm (Anlage 9.2 Bundesmantelvertrag-Ärzte „Versorgung im Rahmen des Programms zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening“) angepasst.

Durch die Änderungen wird für Ärzt:innen, die bereits die Voraussetzungen nach § 3 Absatz 1 Nummer 1b) bzw. 2b) der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Vakuumbiopsie der Brust nach § 135 Absatz 2 SGB V erfüllen (selbständige Indikationsstellung sowie die angeleitete Durchführung von jeweils 25 Stanzbiopsien unter Ultraschallkontrolle und Vakuumbiopsien unter Röntgenkontrolle), eine Erleichterung erreicht. 

Die fachliche Befähigung zur Durchführung von Stanzbiopsien unter Röntgenkontrolle unter Anleitung im Rahmen des Früherkennungsprogramms kann somit anhand von fünf Biopsien an einem Phantom und drei Stanzbiopsien an der Mamma unter Ultraschallkontrolle sowie unter Röntgenkontrolle in den Referenzzentren überprüft werden. Hierfür wurde der Buchstabe f) in § 27 Absatz 3 Anlage 9.2 BMV-Ä neu aufgenommen. Die selbständige Durchführung von mindestens 10 Stanzbiopsien der Mamma unter Ultraschallkontrolle und unter Röntgenkontrolle ist anderenfalls weiterhin nachzuweisen.

Die Änderungen der Anlage 9.2 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) sind zum 1. April 2022 in Kraft getreten.