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04.04.2022

Neue QS-Vereinbarung Telemonitoring bei Herzinsuffizienz gilt ab 1. April

Telemonitoring

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Die Qualitätssicherungsvereinbarung Telemonitoring bei Herzinsuffizienz mit genehmigungspflichtigen Leistungen für das TMZ ist zum 1. April in Kraft getreten. Neue Themenseite informiert über Inhalte. 

Zur Abrechnung des Telemonitorings wurden zum 1. Januar 2022 mehrere neue Gebührenordnungspositionen (GOP) für primär behandelnde Ärzt:innen (PBA) und für Ärzt:innen im telemedizinischen Zentrum (TMZ) in den EBM aufgenommen (siehe Praxis-News vom 04.01.2022).

Um die TMZ-Leistungen nach den GOP 13583 bis 13587 und die Kostenpauschale 40910 ab dem 1. April 2022 erbringen und abrechnen zu dürfen, bedarf es neben der Abrechnungsgenehmigung nach der QS-Vereinbarung zur Rhythmusimplantat-Kontrolle gemäß § 135 Abs. 2 SGB V von der KV Berlin auch einer Genehmigung nach der QS-Vereinbarung Telemonitoring bei Herzinsuffizienz (QS-V TmHi) gemäß § 135 Abs. 2 SGB V.

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich nunmehr auf den Abschluss der QS-V TmHi mit Inkrafttreten zum 1. April 2022 verständigt. Somit stehen u. a. die fachlichen und technischen Voraussetzungen für die Erlangung einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der Leistungen des TmHi durch ein ärztliches telemedizinisches Zentrum (TMZ) fest. Sie gilt für Patient:innen, bei denen vor Beginn des Telemonitorings kumulativ bestimmte Bedingungen durch die bzw. den PBA festgestellt wurden. 

Die wesentlichen Inhalte sind auf unserer QS-Themenseite zusammengefasst. Hier ist auch das für eine Genehmigung benötigte Antragsformular hinterlegt.