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28.03.2022

COVID-19-Impfung und weitere Schutzimpfungen: Empfehlungen des RKI

Ukraine-Geflüchtete

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Geflüchteten aus der Ukraine sollten schnell Impfungen gemäß STIKO-Empfehlung angeboten werden. Besonders wichtig ist die Nachholung der COVID-19-Impfung mit einem in der EU-zugelassenen Impfstoff.

Update 01.04.2022: Wurden Personen mit den Impfstoffen von Sinovac, Sinopharm oder mit Sputnik V grundimmunisiert, wird von der STIKO jetzt eine Auffrischimpfung mit mRNA-Impfstoff nach drei Monaten empfohlen (Praxis-News vom 01.04.2022).

Das Robert-Koch-Institut hat eine Handreichung mit Empfehlungen dazu herausgebracht, welche Impfungen Geflüchtete erhalten sollten, um ihre Gesundheit zu schützen und Ausbrüche durch Varizellen z.B. in Gemeinschaftsunterkünften zu verhindern. Aus aktuellen Anlass stehen Geflüchtete aus der Ukraine im Mittelpunkt dieser Empfehlung.

In einer Übersicht (Seite 2) werden Impfungen aufgelistet, die Personen entsprechend ihres Alters als „Mindest-Impfangebot“ erhalten sollen. Die Impfungen sollten möglichst in den ersten Tagen nach Ankunft und Aufnahme in einer Gemeinschaftseinrichtung begonnen bzw. komplettiert werden. Die Handreichung enthält auch darüber hinausgehende Impfempfehlungen.

COVID-19-Impfung nachholen

Bestandteil des ersten Impftermins sollte für alle Geflüchteten die COVID-19-Schutzimpfung sein, sofern diese für die jeweilige Altersgruppe empfohlen ist. Das gilt für ungeimpfte Personen sowie für Personen, die bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft worden sind. 

In der Regel wurden Personen aus der Ukraine mit den chinesischen Impfstoffen Sinovac, Sinopharm oder dem russischen Sputnik-Impfstoff geimpft. Auch diese Personen brauchen (derzeit) eine vollständige Impfserie mit einem von der europäischen Zulassungsbehörde (EMA) zugelassenen Impfstoff.