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21.03.2022

Viele Corona-Sonderregelungen laufen aus – telefonische AU bleibt

Corona-Pandemie

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Während die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) noch bis zum 31. Mai per Telefon ausgestellt werden kann, enden viele Corona-Sonderregelungen – wie die zur Videosprechstunde oder Folgeverordnungen – zum 31. März.

Nur wenige Corona-Sonderregelungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und der Bewertungsausschuss (BA) beschlossen hatten, wurden weiter verlängert. Somit gelten in folgenden Bereichen die Corona-Sonderregelungen bis zum 31. Mai 2022 bzw. darüber hinaus:

  • Ausstellung und Abrechnung der telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) und „Ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes“ (inklusive Abrechnung der Portokosten GOP 88122) 
  • Entlassmanagement 
  • Substitutionsbehandlung
  • Untersuchungszeiträume bei U-Untersuchungen ab U6 (bis 30. Juni 2022)

Viele Corona-Sonderregelungen laufen aus

Alle anderen Corona-Sonderregelungen laufen zum 31. März 2022 aus. Dazu zählen unter anderem alle Regelungen zu telefonischen Konsultationen und Videosprechstunden, zu Chronikerpauschalen, zur psychotherapeutischen Versorgung, zu veranlassten Leistungen und Portoerstattung.

Noch verhandelt wird die Vergütungsregelung zu Abstrichen bei kurativer Testung auf das Coronavirus im EBM. Auch diese Regelung ist aktuell noch bis zum 31. März befristet.

Der Beschluss des G-BA zur Verlängerung der telefonischen AU steht noch unter dem Vorbehalt der Prüfung durch das Bundesgesundheitsministerium.

Eine Übersicht aller geltenden Corona-Sonderregelungen stellt die KBV auf Ihrer Website bereit.