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16.03.2022

Vergütung für die monoklonale Antikörpertherapie abgesenkt

COVID-19-Therapie

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Die Monoklonale-Antikörper-Verordnung wurde angepasst: Ärzt:innen erhalten nun 360 Euro für die Therapie und können bei Bedarf das Arzneimittel selbst in der Apotheke abholen.

Die Behandlung von COVID-19-Patienten mit monoklonalen Antikörpern wird seit dem 15. März 2022 geringer vergütet. Ärzt:innen erhalten statt 450 Euro nun 360 Euro für die Therapie (GOP 88400). Das Bundesministerium für Gesundheit hat dazu die Monoklonale-Antikörper-Verordnung (MAKV) geändert.

Eine weitere Änderung betrifft die Abgabe der monoklonalen Antikörper durch die bereitstellende Stern- oder Satellitenapotheken. Seit dem 15. März können Praxen bei Bedarf das Arzneimittel selbst in der Apotheke abholen. In diesem Fall erhält die abgebende Apotheke 10 Euro für die Lagerung. 30 Euro je Einheit erhält die Praxis für die Abholung. Wird eine andere Apotheke mit der Abholung beauftragt, gibt die Praxis die 30 Euro an die abholende Apotheke weiter (GOP 88402).

Weitere Informationen zur monoklonalen Antikörpertherapie finden Sie hier.