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27.09.2021

STIKO empfiehlt Impfungen für Personen mit Immundefizienz

COVID-19-Schutzimpfung

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission soll Menschen mit Immundefizienz ca. 6 Monaten nach einer COVID-19-Grundimmunisierung eine zusätzliche Impfstoffdosis mit mRNA-Impfstoff angeboten werden.

In der 11. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung hat die Ständige Impfkommission STIKO ihre Empfehlung zur COVID-19-Schutzimpfung von Personen mit Immundefizienz veröffentlicht. Demnach soll dieser Patient:innengruppe ungefähr sechs Monate nach einer COVID-19- Grundimmunisierung (homologes und heterologes Impfschema) eine zusätzliche Impfstoffdosis eines mRNA-Impfstoffes angeboten werden. Die zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis kann mit einem der beiden derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffe erfolgen – unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verabreicht wurde. 

Die zusätzliche Impfstoffdosis ist bei den meisten Patient:innen als Auffrischimpfung (Booster) zu verstehen. 

Bei schwer immundefizienten Personen bei denen eine stark verminderte Impfantwort zu erwarten ist (z.B. Patient:innen nach Organtransplantation und Krebspatient:innen unter immunsuppressiver, anineoplastischer Therapie), kann diese zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits vier Wochen nach dieser Grundimmunisierung angeboten werden. Über eine Auffrischimpfung nach weiteren sechs Monaten muss im Einzelfall entschieden werden.