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04.05.2021

Abrechnung und Vergütung der COVID-19-Therapie mit monoklonalen Antikörpern geregelt

Corona-Pandemie

Mit der Verordnung zur Vergütung der Anwendung von Arzneimitteln mit monoklonalen Antikörpern (MAKV) kann rückwirkend zum 1. Januar die GOP 88400 abgerechnet werden.

Vertragsärzt:innen, die die Anwendung der Arzneimittel mit monoklonalen Antikörpern für eine Patientin oder einen Patienten als indiziert erachten und die Therapie im Rahmen eines individuellen Heilversuchs verantworten möchte, können die Leistungen folgendermaßen abrechnen:

Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnungsposition (GOP) 88400 „Leistungen im Zusammenhang mit der Anwendung von monoklonalen Antikörpern (Monoklonale-Antikörper-Verordnung – MAKV)“. Entsprechend der Vorgabe in der MAKV ist diese GOP mit 450 Euro bewertet.

Die MAKV ist rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten und regelt die Bereitstellung, den Anspruch und die Vergütung der Anwendung von Arzneimitteln mit monoklonalen Antikörpern, die in Europa bisher nicht als Arzneimittel rechtlich zugelassen sind.

Monklonale Antikörpertherapie an der Charité

Interessant für Praxen, die die COVID-19-Therapie nicht anbieten: Die Charité Universitätsmedizin hat ein Projekt gestartet, in dem COVID-19-Erkrankte mit antiviral wirksamen monoklonalen Antikörpern (mAB) behandelt werden sollen. Praxen können sich an die Charité wenden, wenn Patient:innen für eine Therapie in Frage kommen. Kriterien und weitere Informationen hierzu finden Sie im Sonder-PID vom 19. April 2021.