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04.03.2021

Zusätzliche Dosen Pneumovax®

Pneumokokken-Impfstoff

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Aufgrund von Lieferengpässen des Pneumokokken-Impfstoffs Pneumovax 23, werden zusätzliche Dosen Pneumovax® 23 in chinesischer Aufmachung für den deutschen Markt eingeführt. 

Wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf seiner Website informiert, sind voraussichtlich in der ersten Märzwoche zusätzliche Dosen Pneumovax® 23 in chinesischer Aufmachung für den deutschen Markt verfügbar. 

Die Ware wurde ursprünglich für den chinesischen Markt produziert, aber nicht nach China verbracht. Hinsichtlich des Herstellungsverfahrens und der Arzneimittelspezifikationen bestehen keine Unterschiede zwischen der für den chinesischen und europäischen Markt vorgesehenen Ware. Es handelt sich um Ware gleicher Qualität. Die Impfstoffdosen werden über den Pharmagroßhandel flächendeckend in ganz Deutschland verteilt.

Details

  • Die chinesisch beschriftete Ware trägt den Handelsnamen Pneumovax.
  • Pneumovax ist identisch mit dem in Deutschland zugelassenen Pneumovax 23.
  • Die Chargennummer lautet: T033893.
  • Der Impfstoff dieser Charge ist bis zum 16.06.2022 verwendbar. 
  • •    Hinweis: Neben dem Datum der letztmöglichen Verwendung ist zusätzlich noch auf der Umverpackung und dem Etikett der Durchstechflasche das Datum der Herstellung angegeben. 
  • PZN: 17196898 
  • Entgegen der in Deutschland besser bekannten Spritzenabfüllung ist der Impfstoff in Durchstechflaschen (Einzeldosen) abgefüllt. Diese Handelsform ist in Deutschland ebenfalls zugelassen. 
  • Der fertig verpackten Ware liegt keine deutschsprachige Packungsbeilage bei. Dies war aus logistischen Gründen nicht möglich. Die deutsche Packungsbeilage und die deutsche Fachinformation bietet das PEI auf der o.g. Web-Site zum Download an.
  • Eine den EU-Bestimmungen entsprechende Serialisierung der Ware (d.h. das Aufbringen von Merkmalen auf die Verpackung, die eine Rückverfolgung jeder einzelnen Packung von der Apotheke zurück bis zum Hersteller ermöglicht) war technisch nicht mehr realisierbar. 
  • Den Umkartons liegen keine Spritzen oder Kanülen bei.
  • Die Dokumentation in der Patientenakte bzw. in dem Impfpass muss händisch erfolgen, da die Ware keine deutschsprachigen Abzieh-Etiketten enthält.
  • Auf der Umverpackung und auf dem Impfstoffbehältnis (Durchstechflasche) ist die Bezeichnung „Pneumovax" in lateinischer Schrift aufgebracht.

Das Paul-Ehrlich-Institut stellt in der Meldung auch Bilder zu Karton und Ampulle des Impfstoffs zur Orientierung bereit. 

Der Impfstoff kann über den Sprechstundenbedarf bezogen werden. 
Bitte beachten Sie bei der Verimpfung, die noch immer gültige Einschränkung der Anspruchsgruppen laut RKI aufgrund des Lieferengpasses