Schliessen

Detailansicht

Zurück

25.01.2021

Unterstützung bei der Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie

IT-Sicherheit

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Seit Jahresbeginn gilt die IT-Sicherheitsrichtlinie für Praxen. Die KBV stellt Begleitinformationen und Umsetzungshinweise auf einer Online-Plattform bereit.

Wie bereits berichtet, ist die IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. Die Richtlinie enthält das Mindestmaß der zu ergreifenden Maßnahmen, um IT-Sicherheit zu gewährleisten. Laut KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel, seien die Maßnahmen aufwandsarm umzusetzen und werden größtenteils bereits im Praxisalltag angewendet, da sie durch die Datenschutzgrundverordnung vorgegeben sind. „Die Richtlinie konkretisiert die Verordnung und macht sie praxistauglich“, so Kriedel.

Die festgelegten Maßnahmen sollen helfen, Patientendaten noch sicherer zu verwalten und Risiken wie Datenverlust und Betriebsausfall zu minimieren. Für die Umsetzung dieser Sicherheitsvorgaben ist der Praxisinhaber verantwortlich. IT-Dienstleister, deren Zertifizierung in einer weiteren KBV-Richtlinie geregelt ist, können Praxen dabei beraten und unterstützen.

Musterdokumente und Online-Schulung

Auf einer neuen Online-Plattform stellt die KBV Begleitinformationen zur IT-Sicherheitsrichtlinie bereit, die kontinuierlich ergänzt werden. Neben der Richtlinie selbst finden Praxen auf der Plattform Musterdokumente, wie einen Muster-Netzplan oder eine Muster-Richtlinie für Mitarbeitende zur Nutzung von mobilen Endgeräten. Ab Mitte Februar wird die KBV außerdem eine Online-Schulung auf ihrem Fortbildungsportal anbieten, für die auch CME-Punkte erworben werden können.