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04.11.2020

Update zu den Allgemeinverfügungen der Berliner Bezirken

Corona-Pandemie

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.

Um die Gesundheitsämter zu entlasten, sollten Ärzte ihre Patienten auf die in vielen Bezirken geltenden Allgemeinverfügungen hinweisen und für getestete Personen Kontaktinformationen übermitteln.

In allen Berliner Bezirken bis auf Spandau und Lichtenberg gelten inzwischen die Allgemeinverfügungen, nach derer sich positiv getestete Personen isolieren sollen. Ärztinnen und Ärzte in Bezirken mit entsprechender Allgemeinverfügung werden gebeten, ihren positiv auf das Coronavirus getesteten Patientinnen und Patienten sowie Kontakt- und Verdachtspersonen folgende Hinweise zu geben:

  • Dass die Allgemeinverfügung des Bezirkes gilt,
  • sie sich in Isolation begeben sollen,
  • direkte Kontaktpersonen zu ermitteln und
  • das jeweilige Gesundheitsamt zu kontaktieren, ggf. mit dem Hinweis der Arbeitsstätte, wenn diese eine Schule, ein Krankenhaus, Pflegeheim etc. ist.

Zur Übersicht: Die Allgemeinverfügungen der jeweiligen Bezirke und die Kontaktdaten der Gesundheitsämter.

Bitte um Meldung von Telefonnummern und E-Mailadressen

Ärztinnen und Ärzte, die Abstriche vornehmen und an das Labor senden, werden weiterhin gebeten, neben dem Namen und der Adresse des Patienten auch die Telefonnummer – und im Idealfall die E-Mailadresse – zu übermitteln. Je mehr Angaben die Gesundheitsämter haben, desto schneller kann die Kontaktpersonennachverfolgung erfolgen.

Aktualisierung der Allgemeinverfügung des Bezirks Mitte

Das Gesundheitsamt Mitte hat am 28. Oktober ihre Allgemeinverfügung angepasst. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Mitte können jetzt Personen als enge Kontakte und Verdachtspersonen im Sinne der Allgemeinverfügung gemäß RKI-Richtlinien klassifizieren und dies bei Bedarf bescheinigen. Ein Muster für die Bescheinigung ist über das Gesundheitsamt Mitte erhältlich. Der Vorteil: Es ist ein reines Angebot des Gesundheitsamtes, es kann von Ärztinnen und Ärzten genutzt werden und ist rechtlich abgesichert.