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03.11.2020

Mit der App „Praxisraum“ die eigene virtuelle Praxis eröffnen

Informationen zur Niederlassung

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.

Weitere Informationen

www.praxisraum.de

Seit Mitte Oktober steht die App „PRAXISRAUM“ (Android und iOS) zum kostenfreien Download bereit. Sie soll bei Studierenden, jungen Ärztinnen und Ärzten das Interesse an einer Niederlassung wecken.

Mit PRAXISRAUM hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) eine App entwickelt, in der Nutzerinnen und Nutzer ihre eigene fiktive Arztpraxis aufbauen und erleben wie eine Praxis organisiert und erfolgreich geführt wird. Der Spielerfolg der App wird durch drei Werte dargestellt: 

  • Qualität der Praxis, definiert durch die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter, 
  • Work-Life-Balance, die von der Arbeitsbelastung des Praxisinhabers abhängt,
  • und das Einkommen, das sich aus den Einnahmen und den laufenden Kosten der Praxis ergibt. 

Das Spiel gliedert sich in Abrechnungszyklen, die jeweils drei Tage umfassen. Es ist zeitlich unbegrenzt spielbar. Der User spielt in Echtzeit und ist frei, in welchem Zeitumfang er spielen möchte. Er sollte aber mehrmals am Tag die Abläufe in der Praxis überprüfen. Das Ziel des Planspiels ist aus Sicht des Zi erreicht, wenn die Spielenden ein positives Erleben beim Aufbau und bei der Organisation der virtuellen Praxis entwickeln.

„Da Studium und Weiterbildung nach wie vor weitgehend im Krankenhausumfeld stattfinden, bestehen bei jungen Medizinern nicht selten Wissensdefizite und Berührungsängste hinsichtlich einer möglichen späteren Niederlassung. Diese Informationslücke wollen wir spielerisch überwinden. Damit das Spielerlebnis so wirklichkeitsnah wie möglich ist, nutzt PRAXISRAUM Daten, die das Zi in realen Praxen erhoben hat. Dadurch werden Medizinstudierende sowie Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung an eine moderne Praxisorganisation und die wirtschaftlichen Rahmendaten der Niederlassung herangeführt“, so der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried.