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Patientenakten

Anforderung von Patientenakten

Wer sich in Behandlung begibt, hat das Recht, Auskunft über die eigenen Gesundheitsdaten und die ärztlichen Befunde zu erhalten. Ärztinnen und Ärzte sind in der Pflicht, die Patientenunterlagen nach Abschluss der Behandlung noch zehn Jahre lang aufzubewahren (§ 10 Abs. 3 Berufsordnung Ärzte) und auf Anfrage Auskünfte zu den Inhalten zu erteilen.

Sollte es Ihnen nach einer länger zurückliegenden Behandlung nicht mehr gelingen, Auskünfte oder die Unterlagen direkt von der damals behandelnden Ärztin oder dem Arzt zu erhalten – zum Beispiel, weil die Praxis nicht mehr existiert –, hilft die KV Berlin.

Bitte beachten: Die KV Berlin bewahrt selbst keine Patientenakten auf und kann daher nur vermitteln. Sie kann nur dabei helfen, Akten anzufordern. Dies gilt ausschließlich für Akten von in Berlin niedergelassenen oder angestellten

  • Allgemeinärzten,
  • Kinder- und Jugendärzten,
  • Fachärzten sowie
  • Psychotherapeutinnen und -therapeuten,

die in der ambulanten Versorgung kassenärztlich tätig sind. Es ist nicht möglich, Patientenakten aus Krankenhäusern und aus dem zahnärztlichen Bereich zu vermitteln.

Formular zur Anforderung der Patientenakte

Ihre Patientenunterlagen fordern Sie mit diesem Formular an. Schicken Sie es bitte ausgefüllt per Post, E-Mail oder Fax an die dort angegebene Adresse. Der erste Teil verbleibt in der KV Berlin, den zweiten Teil leitet die KV direkt an die Ärztin oder den Arzt bzw. die Psychotherapeutin oder den Psychotherapeuten weiter.

Wurden die betroffenen Akten von einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger übernommen, vermittelt die KV Berlin Ihnen den Kontakt zur neuen Praxis, an die Sie sich dann direkt wenden können.