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Coronavirus-Impfungen

Bei Fragen und Problemen zur Impfung gegen SARS-CoV-2 im Land Berlin sowie zur Buchung eines Impftermins in einem Impfzentrum wenden Sie sich bitte an die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.
Weitere Informationen finden Sie hier


Coronavirus-Schutzimpfung

Auf dieser Seite finden Patient:innen Informationen rund um Coronavirus-Schutzimpfungen in Berlin. 

Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie außerdem die Website des Berliner Senats zum Corona-Impfmanagement. 

Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Wer kann sich derzeit impfen lassen?

Aufgrund begrenzter Impfstoffmengen wurde in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) eine bestimmte Reihenfolge (Priorisierung) festgelegt, nach der Coronovirus-Schutzimpfungen durchgeführt werden sollen. Die Reihenfolge basiert auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI). Seit dem 7. Juni ist diese Prioriersierung bundesweit aufgehoben. 

In Berlin können Arztpraxen bereits seit dem 17. Mai von der Coronavirus-Impfverordnung abweichen und auch Personen außerhalb der Priorisierung impfen, wenn die Praxen die vorhanden Impfdosen sonst nicht verbrauchen können. Neu: Mit der bundesweiten Aufhebung der Priorisierung bei den Impfungen zum 7. Juni wird nun auch in den Berliner Impfzentren die Impfung unabhängig von der Priorität für alle Impfwilligen möglich. Termine in den Impfzentren können über das Online-Portal des Landes Berlin oder die Impfhotline 
(030 / 9028-2200) gebucht werden

Für Impfungen mit dem Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca ist die Priorisierung bereits seit Längerem aufgehoben. Das heißt, es können sich alle Impfwilligen unabhängig von den Priorisierungsvorgaben der Coronavirus-Impfverordnung impfen lassen, die dies möchten – also auch junge Menschen unter 60 Jahren. Gleiches gilt auch für Impfungen mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson. 

Die KV Berlin stellt an dieser Stelle eine Übersicht mit Praxen bereit, die Impfungen mit AstraZeneca anbieten. Impfwillige können sich wegen einer Coronavirus-Schutzimpfung an eine Praxis wenden. Bitte beachten Sie dabei die Hinweise der Praxis zur Terminvereinbarung.

Übersicht der Praxen, die COVID-19-Schutzimpfungen mit AstraZeneca anbieten (Stand 15.06.2021)

Impfungen Kinder und Jugendliche 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut hat am 10. Juni eine Impfempfehlung für COVID-19-Impfungen für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Die STIKO empfiehlt derzeit Impfungen mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer nicht für alle Kinder und Jugendlichen, sondern nur für diejenigen im Alter von 12 bis 17 Jahren, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben.

Bei folgenden Vorerkrankungen empfiehlt die STIKO eine Impfung:

  • Adipositas (> 97. Perzentile des Body Mass Index (BMI)
  • angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression
  • angeborene zyanotische Herzfehler (O2-Ruhesättigung < 80 %)
  • schwere Herzinsuffizienz
  • schwere pulmonale Hypertonie
  • chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion
  • chronische Niereninsuffizienz
  • chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen
  • maligne Tumorerkrankungen
  • Trisomie 21
  • syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • Diabetes Mellitus (Ein erhöhtes Risiko besteht bei einem nicht gut eingestellten Diabetes mellitus mit HbA1c-Werten > 9,0 %)

Weitere Informationen zur COVID-19-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

Das Robert Koch-Institut hat außerdem ein Infoblatt zur Verfügung gestellt, welches Eltern bei der Entscheidung für oder gegen eine Impfung unterstützen soll. Dort sind beispielsweise häufige Fragen und Antworten zusammengestellt. 

Impfungen chronisch Kranker 

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat die KV Berlin Impfeinladungen an chronisch kranke Berliner:innen zwischen 16 und 70 Jahren postalisch versandt. Insgesamt wurden seit Mitte März rund 466.000 Personen eingeladen, die in den Paragrafen 3/Absatz 1, Nr. 2 der Impfverordnung fallen.  Mit dieser Impfeinladung können sich die angeschriebenen Personen direkt an die Impf-Hotline des Berliner Senats wenden und müssen sich von ihren behandelnden Ärzt:innen kein ärztliches Attest ausstellen lassen.

Anspruchsberechtigte Personen, die keine Impfeinladung erhalten haben

Die Erstellung der Impfeinladungen erfolgte auf der Basis der Abrechnungsdaten des Jahres 2020. Dabei waren die Abrechnungsdaten das alleinige entscheidende Kriterium für die Impfeinladungen der chronisch Erkrankten. Aufgrund dieser Datengrundlage haben nicht alle anspruchsberechtigten Patient:innen eine Einladung erhalten. Dies betrifft zum Beispiel Personen, die im ersten Quartal 2021 erstmals aufgrund einer entsprechenden Erkrankung in Behandlung waren und deren Abrechnungsdaten noch nicht vorliegen, oder Personen, die in Hausarztverträgen eingeschrieben sind. 

Chronisch erkrankte Patient:innen (Paragraf 3/Absatz 1, Nr. 2 der Impfverordnung), die bis zum 12. April 2021 keine Einladung erhalten haben, wenden sich an ihre/ihren Ärztin/Arzt.
Bei Hausarztpraxen: Patient:innen erkundigen sich, ob Ihre Hausarztpraxis die COVID-19-Schutzimpfung anbietet und vereinbaren ggf. einen Impftermin direkt in der Praxis.
Bei Praxen, die noch keine Impfung anbieten können: Patient:innen lassen sich ein Attest ausstellen, das ihre chronische Erkrankung bescheinigt. Damit können sie sich an die Impf-Hotline der Berliner Senatsverwaltung (030 / 90 28 22 00) wenden, wo ihre Kontaktdaten aufgenommen werden. Einige Tage später erfolgt dann das Einladungsschreiben durch die Berliner Senatsverwaltung. Achtung: Über die Impf-Hotline werden keine Impfcodes vergeben. 

Bitte beachten: Für Einladungen für  Privatpatient*innen fehlte der KV Berlin die Datengrundlage. Privatversicherte benötigen deshalb ein ärztliches Attest, mit dem sie sich an die Senatsverwaltung (Impf-Hotline 030 / 9028 2200) wenden. Auf dieser Grundlage erstellt die Senatsverwaltung ein Einladungsschreiben mit einem Impfcode, mit dem dann ein Impftermin in einem Impfzentrum gebucht werden kann.  
Auch Personen mit Wohnsitz in Brandenburg werden nicht durch die KV Berlin eingeladen, für die Impfeinladung ist das Land Brandenburg zuständig.

Informationen für Personen, die Impfeinladungen von der KV Berlin erhalten haben:

Auf welcher Datenbasis hat die KV Berlin einladen?

Vertragsärzt:innen rechnen alle Leistungen, die sie für gesetzliche Versicherte erbringen, quartalsweise mit der KV Berlin ab. Diese Abrechnungsdaten enthalten kodierte Informationen über die zugrundeliegenden ärztlichen Diagnosen. Diese Daten sind das einzige Kriterium, auf dessen Basis die KV Berlin zur Impfung einladen kann. Die Daten werden an keine andere Stelle weitergegeben, sondern werden allein zum Erstellen der Schreiben verwendet.

Eingeladen werden alle gesetzlich Versicherten, die im letzten Jahr aufgrund ihrer chronischen Erkrankung in Behandlung in einer Berliner Arztpraxis waren. 

Wie vereinbare ich meinen Impftermin?

Auf dem Einladungsschreiben finden Sie in der Betreffzeile Ihren Buchungscode sowie im weiteren Text die Internetadresse bzw. Telefonnummer, worüber Sie mit Ihrem Impfcode einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Corona-Informations-Hotline des Berliner Senats: 030 90 28 28 28 (täglich von 8 bis 20 Uhr).


Welche Dokumente sollten Sie zu Ihrem Impftermin mitbringen?

Für einen Impftermin in der Arztpraxis oder im Impfzentrum bringen Sie bitte folgendes mit:

  • Impfausweis
  • unterschriebenes Aufklärungsmerkblatt
  •  Ausgefüllter Anamnesebogen
  • Unterschriebene Einverständniserklärung

Für einen Termin im Impfzentrum bringen Sie bitte zusätzlich mit:

  • Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel 
  • Persönliches Einladungsschreiben / Attest

Aktuelle Dokumente für die Coronavirus-Schutzimpfung zum Download
(Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen und Einwilligungsbogen)

Imfungen mit mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer oder Moderna
Impfungen mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson&Johnson


Informationen zu den Berliner Impfzentren

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung plant und organisiert die Inbetriebnahme dieser Impfzentren. Über die Kassenärztliche Vereinigung Berlin werden die Ärztinnen und Ärzte zur Durchführung der Impfungen organisiert.

Standorte der Impfzentren in Berlin

  • Arena Berlin (Impfstoff von BioNTech)
  • Erika-Heß-Eisstadion (Impfstoff von Moderna)
  • Messe Berlin (Messehalle 21) (Impfstoff von BioNTech)
  • Flughafen Tegel (Terminal C) (Impfstoff von BioNTech)
  • Velodrom (Impfstoff von BioNTech)
  • Flughafen Tempelhof (Moderna, AstraZeneca)

Die Impfzentren sind täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet (außer Flughafen Tempelhof 14 bis 19 Uhr).

Bitte beachten Sie:
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Corona-Impfzentren hat die Berliner Senatsverwaltung auf ihrer Website zusammengestellt.

Gesprächsrunde zu den Corona-Impfzentren
mit Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender der KV Berlin, Albrecht Broemme, Koordinator der Impfzentren Berlin, und Mario Czaja, Präsident des DRK Landesverband Berlin