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07.04.2021

Chronisch Erkrankte ohne Impfeinladung wenden sich an die Praxen

COVID-19-Schutzimpfung

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Weitere Informationen 

COVID-19-Schutzimpfung (Infoseite)

Berliner:innen, die trotz einer chronischen Erkrankung noch keine Einladung für eine COVID-19-Schutzimpfung erhalten haben, können sich ab der kommenden Woche an ihre/ihren Ärztin/Arzt wenden.

Die KV Berlin hat den postalischen Versand der Impfeinladungen an chronisch kranke Berliner:innen zwischen 16 und 70 Jahren abgeschlossen. Insgesamt wurden seit Mitte März rund 466.000 Personen eingeladen, die in den Paragrafen 3/Absatz 1, Nr. 2 der Impfverordnung fallen. Mit dieser Impfeinladung können sich die angeschriebenen Personen direkt an die Impf-Hotline des Berliner Senats wenden und müssen sich von ihren behandelnden Ärzt:innen kein ärztliches Attest ausstellen lassen.

Die Erstellung der Impfeinladungen erfolgte auf der Basis der Abrechnungsdaten des Jahres 2020. Dabei waren die Abrechnungsdaten das alleinige entscheidende Kriterium für die Impfeinladungen der chronisch Erkrankten. Aufgrund dieser Datengrundlage haben nicht alle anspruchsberechtigten Patient:innen eine Einladung erhalten. Dies betrifft zum Beispiel Personen, die im ersten Quartal 2021 erstmals aufgrund einer entsprechenden Erkrankung in Behandlung waren und deren Abrechnungsdaten noch nicht vorliegen, oder Personen, die in Hausarztverträgen eingeschrieben sind. 

Um diesen Personen so schnell wie möglich ein Impfangebot zu ermöglichen, haben sich die KV Berlin und die Senatsverwaltung für Gesundheit auf folgendes Vorgehen verständigt:

Chronisch erkrankte Patient:innen (Paragraf 3/Absatz 2 der Impfverordnung), die bis zum 12. April 2021 keine Einladung erhalten haben, wenden sich an ihre/ihren Ärztin/Arzt.

  • Bei Hausarztpraxen: Patient:innen erkundigen sich, ob Ihre Hausarztpraxis die COVID-19-Schutzimpfung anbietet und vereinbaren ggf. einen Impftermin direkt in der Praxis.
  • Bei Praxen, die noch keine Impfung anbieten können: Patient:innen lassen sich ein Attest ausstellen, das Ihre chronische Erkrankung bescheinigt. Damit wenden sie sich an die Impf-Hotline der Berliner Senatsverwaltung (030 / 90 28 22 00), wo ihre Kontaktdaten aufgenommen werden. Einige Tage später erfolgt dann das Einladungsschreiben durch die Berliner Senatsverwaltung. Achtung: Über die Impf-Hotline werden keine Impfcodes vergeben. 

Bei Privatpatient:innen gilt das bisher Gesagte. Diese können sich bei ihren Praxen ein ärztliches Attest holen und melden sich im Anschluss bei der Senatshotline, um einen Impftermin zu vereinbaren.