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16.12.2020

Ausgabe von FFP2-Masken durch Apotheken an Risikopatienten

Corona-Pandemie

Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert.


Über 60-Jährige sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren erhalten kostenfreie bzw. vergünstigte FFP2-Masken zur Vermeidung einer Coronavirus-Infektion. 

Seit dem 15. Dezember 2020 können sich gesetzlich Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bei denen eine bestimmte Vorerkrankung beziehungsweise ein bestimmter Risikofaktor vorliegt, erste kostenfreie FFP2-Masken in der Apotheke abholen. Grundlage bildet die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums. 

Bis zum 6. Januar 2021 haben Anspruchsberechtigte Zeit, sich drei Schutzmasken in einer Apotheke ihrer Wahl abzuholen. Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder die nachvollziehbare Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der Risikogruppen. Zur Abholung kann auch eine Person bevollmächtigt werden. 

In einem zweiten Schritt bekommen Risikopatientinnen und -patienten ab Januar weitere zwölf Schutzmasken. Von ihrer Krankenkasse erhalten sie dann zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken. Diese Coupons können ebenfalls in der Apotheke in zwei klar definierten Zeiträumen im neuen Jahr eingelöst werden. Pro eingelöstem Coupon ist ein Eigenanteil von zwei Euro zu zahlen.  

Wer hat Anspruch auf eine FFP2-Schutzmaske? 

  • Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben

  • Versicherte mit folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren:

    • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale

    • chronische Herzinsuffizienz

    • chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4

    • Demenz oder Schlaganfall

    • Diabetes mellitus Typ 2

    • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann

    • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation

    • Trisomie 21

    • Risikoschwangerschaft