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19.01.2022

KBV hat „Phantomdiskussion” ausgelöst

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Dörthe Arnold
Pressesprecherin / Leiterin Kommunikationsabteilung KV Berlin

Berlins Praxen impfen mit oder ohne Impfpflicht weiter

Die Berliner Praxen werden mit oder ohne Impfpflicht auch weiterhin mit großem Engagement gegen COVID-19 impfen, reagiert der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin auf die aktuelle Diskussion, die durch die heutige Äußerung des Vorstands der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ausgelöst wurde. Dass die Ärztinnen und Ärzte bei der Einführung einer Impfpflicht staatliche Zwangsmaßnahmen in den Praxen durchsetzen müssten, sieht der Berliner KV-Vorstand überhaupt nicht. 

„Das ist eine Phantomdiskussion, die jedweder Grundlage entbehrt. Ein Zwang beim Impfen oder eine Pflichtberatung kann von der Politik nicht gewollt sein. Und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass Patientinnen und Patienten mit Polizeibegleitung zum Impfen in die Praxen gebracht werden“, heißt es weiter. Bisher habe es seitens der Politik keinerlei Andeutungen gegeben, dass es Impfzwangsmaßnahmen geben wird und diese von den Praxen umgesetzt werden müssten. Solche Maßnahmen wären in den Praxen auch nicht umsetzbar.

Sollte die Politik eine Impfpflicht einführen, werde es auch weiterhin unterschiedliche Meinungen geben. Von langen Diskussionen in den Praxen sei deshalb noch lange nicht auszugehen, denn dorthin gehen nur diejenigen, die sowieso geimpft werden wollen.