KV-Blatt 11/2009

KV-Blatt 11/09 Titelblatt In Deutschland wurde Ende Oktober 2009 der Startschuss für eine riesige Schweinegrippe- Impfaktion gegeben. 50 Millionen Impfdosen gegen das A/H1N1-Virus sollen republikweit verimpft werden. Ein notwendiger Schritt, um Schlimmeres zu verhindern, behaupten Virologen und Politiker. Panikmache, erwidern die Gegner dieser Aktion und bezweifeln die Unabhängigkeit der Entscheidungsträger in der WHO und bei der Ständigen Impfkommission. Die Verunsicherung ist groß. Bei potenziellen Impfkandidaten sowieso, aber auch bei Ärzten, die ihre Patienten vom Nutzen präventiver Leistungen überzeugen sollen. Hinzu kommt in Berlin ein Streit ums Geld. Die Vertreterversammlung der KV Berlin verweigerte Verträge unter 7,10 Euro für die Erstimpfung. Doch der rot-rote Senat wollte die Preise drücken - und hatte sich daraufhin den Hausärzteverband als Verhandlungspartner ausgesucht. Genutzt hat es ihm aber auch nichts. Eine Impfaktion wird zum Poker um Macht und Geld.

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