Stennes: Berliner Ärzteschaft bietet Unterstützung bei der Entwicklung einer digitalen Zukunftsregion an

KV Berlin begrüßt Spahn-Vorschlag

Berlin, 16.11.2018. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin begrüßt den aktuellen Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den Großraum Berlin-Brandenburg zu einer „Zukunftsregion digitale Gesundheit“ zu entwickeln und in Arztpraxen der Hauptstadtregion digitale Anwendungen zu testen.

„Wir sehen in der Digitalisierung große Potenziale, da sie den Praxisalltag der am-bulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten erleichtern und die Versorgung der Patienten unterstützen und verbessern können“, sagt die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, Dr. Margret Stennes. Gerade eine Großstadt wie Berlin mit ihren umfangreichen Angeboten in der Gesundheitsversorgung und den mehr als 6.400 Arztpraxen aller Fachrichtungen biete sich als Testregion an.

Ebenso von Vorteil sei es, dass die KV Berlin mit ihren Mitgliedern im regelmäßi-gen Austausch steht. „Wir kennen die aktuelle Situation in den Praxen, wissen um die Themen, die die Ärzte in Sachen Digitalisierung umtreiben, und können jede Menge Input liefern, damit sinnhafte Anwendungen keine Insellösungen werden“, bekundet Stennes Gesprächsbereitschaft. „Die Berliner Ärzteschaft unterstützt Herrn Spahn gerne bei der Entwicklung einer Modellregion für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.“ Auch oder gerade, weil der Weg zu einer digital ausge-richteten Gesundheitsversorgung mitunter auch kompliziert sein kann, sich Pro-zesse – wie in anderen Branchen auch – in der Praxis anders entwickeln können als theoretisch angedacht. Stennes: „Auf diesem Weg wollen wir Mediziner fach-kundig mitwirken.“

Kontakt:

Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Dörthe Arnold, Pressesprecherin / Leiterin Kommunikationsabteilung
Tel. (030) 31003-681
E-Mail: presse@kvberlin.de

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 16.11.2018

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