Grippe? Nein Danke - jetzt impfen lassen!

Berlin, 22.10.2013. Wer meint, „das bisschen Naselaufen" und Halsschmerzen seien doch nicht so schlimm, der kann sich schlimm irren: "Eine echte Grippe, die saisonale Influenza, hat zwar zunächst ähnliche Symptome wie ein harmloser grippaler Infekt", so Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. "Aber: Die Erkrankung verläuft häufig schwerer. Schlagartig kommen dann hohes Fieber, starke Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen dazu", weiß die Allgemeinmedizinerin. Die Folge: Lebensbedrohliche Komplikationen, etwa eine Lungenentzündung, sind möglich. Fast jedes Jahr gibt es mehrere Tausend Grippe-Tote in Deutschland. Das muss nicht sein: "Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die Impfung, vorzugsweise jetzt im Oktober oder November. Fragen Sie Ihren behandelnden Haus- oder Facharzt, ob er Ihnen eine Grippeschutzimpfung empfiehlt", rät Prehn den Patienten. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt vor allem Menschen mit einer besonderen Gefährdung, sich gegen Grippe impfen zu lassen – beispielsweise Patienten mit Herzerkrankungen, Asthma, Diabetes, chronischer Bronchitis, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, Personen über 60 Jahre und Schwangere. Es stehe natürlich über den von der STIKO genannten Personenkreis auch jedem anderen offen, sich im Rahmen einer IGeL-Leistung gegen Grippe impfen zu lassen. Die KV-Vorsitzende betonte, dass sich die Versicherten bei Klärungsbedarf zu einer Kostenübernahme der Grippeschutzimpfung an ihre Kasse wenden sollten.

  • Einen Haus- oder Facharzt in der Nähe finden die Berliner auch über die Arztsuche der KV Berlin unter www.kvberlin.de.
  • Eine Patienteninformation zur Grippeschutzimpfung, herausgegeben von der KBV, findet sich im Internet der KV Berlin unter: www.kvberlin.de > Für Patienten > Patienteninformationen > Vorsorge: „Geben Sie der Grippe eine Abfuhr – lassen Sie sich impfen!“
  • STIKO-Empfehlungen: www.rki.de > Infektionsschutz > Impfen > Impfungen A-Z > Influenza. Die KV Berlin übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links.


Presseanfragen an niedergelassene Ärzte zum Thema Impfen vermittelt bei der KV Berlin Frau Plake unter Tel. 030 / 31003-379.

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation von mehr als 9.000 ambulant tätigen Ärzten und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, egal in welcher Krankenkasse sie versichert sind. 

Die Bezeichnungen „Arzt“ und „Psychotherapeut“ beziehen sich jeweils sowohl auf die weibliche als auch die männliche Form.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 22.10.2013

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