Pressemitteilung vom 24.05.2013:
Die Vertreterversammlung der KV Berlin lehnt jegliche Regresse für Arzneimittel und Heilmittel ab

Berlin, 24.05.2013. Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin hat auf ihrer Sitzung am 23.05.2013 folgende Resolution verabschiedet: 


Resolution

Die Vertreterversammlung der KV Berlin lehnt jegliche Regresse für Arzneimittel und Heilmittel ab. Diese setzen die Ärzte unter Druck, bei medizinisch notwendigen Behandlungen Einsparungen auf Kosten der Gesundheit unserer Patienten vorzunehmen und gefährden somit die Versorgung von zumeist schwerkranken Patienten.

In Zeiten prall gefüllter Kassen wollen die gesetzlichen Krankenversicherungen Vorgaben machen, die auf Grundlage der KBV-Bundesvorgaben zu einer deutlichen Verschlechterung der bisherigen Heilmittelsituation in Berlin führen.

Kein Kassenfunktionär oder Politiker haftet mit seinem Privatvermögen für irgendwelche Budgets. Warum sollen wir Ärzte dieses als einzige Berufsgruppe tun?

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation der rund 8.900 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, egal in welcher Krankenkasse sie versichert sind.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 24.05.2013

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