Statement vom 12.04.2013:
KV-Vorsitzende: Ärztlicher Bereitschaftsdienst entlastet Rettungsdienst

Desorganisation und Personalmangel im Rettungssystem sind nicht Zuständigkeit der KV Berlin

Berlin, 12.04.2013.  Zur Berichterstattung im „Tagesspiegel“ vom 12.4.2013 unter dem Titel „Notrufe in Berlin: Krankenwagen kommen immer später“ erklärte Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin: „Anfang 2011 wurde eine feste technische Schnittstelle zwischen dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst der KV Berlin und der Berliner Feuerwehr eingerichtet, über die Fälle von der Feuerwehr an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) abgegeben werden. Der ÄBD übernimmt so zusätzlich jährlich knapp 10.000 Fälle von der Feuerwehr und entlastet damit den Rettungsdienst. Die Position von Gesundheitssenator Mario Czaja zum Angebot und Bekanntheitsgrad des Bereitschaftsdienstes der KV Berlin können wir nicht nachvollziehen. Erste Hilfe-Einsätze, das sollte dem Gesundheitssenator bekannt sein, gehören nicht zum ambulanten Versorgungsbereich, den die KV Berlin sicherstellt. Desorganisation im Rettungssystem und Personalmangel in den Rettungsstellen haben nichts mit der KV Berlin und dem ambulanten Bereich zu tun und müssen dort verbessert werden, wo sie stattfinden.“

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 12.04.2013

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