Stennes neue VV-Vorsitzende der KV Berlin

Berlin, 27.06.2014. Mit klarer Mehrheit wurde in der gestrigen Sitzung der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin am Donnerstag, dem 26. Juni 2014, Dr. med. Margret Stennes zur neuen Vorsitzenden gewählt: 21 von 33 der anwesenden Vertreter stimmten dafür, dass Frau Dr. Stennes bis zum Ende der regulären Wahlperiode 2016 die Geschäfte des obersten Gremiums der ärztlichen Selbstverwaltung in Berlin führt. Auf ihre Gegenkandidatin Dr. med. Gabriela Stempor entfielen 12 Stimmen. Es gab keine ungültigen Stimmen oder Enthaltungen. Dr. Margret Stennes (53) ist niedergelassene Fachärztin für Innere Medizin sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Steglitz und gehört der Liste „Die Fachärzte“ in der VV an.

Die Neuwahl an der Spitze der Vertreterversammlung war notwendig geworden, weil der bisherige Vorsitzende Dr. Jochen Treisch in der Sitzung vom 15. Mai 2014 seinen Rücktritt vom Amt mit sofortiger Wirkung erklärt hatte. Die Geschäfte der VV führte kommissarisch seither die stellvertretende VV-Vorsitzende Eva Schweitzer-Köhn (56). Die psychologische Psychotherapeutin mit Praxis in Kreuzberg bleibt auch unter dem Vorsitz von Stennes weiterhin Stellvertretende Vorsitzende. 

Die oder der VV-Vorsitzende sowie ihre beziehungsweise seine Stellvertretung müssen laut Satzung der KV Berlin § 4 (2) gemäß § 80 Abs. 2 SGB V aus den Reihen der VV stammen und in unmittelbarer und geheimer Wahl gewählt werden.

Anbei erhalten Sie ein offizielles Foto von Dr. Margret Stennes zum Abdruck. Bitte beachten Sie dabei das Copyright "Privat".

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Hintergrund zur Vertreterversammlung:
Die Vertreterversammlung bildet das Parlament der Berliner niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. Sie beschließt alle grundsätzlichen Fragen und Regelungen, welche die Ärzte und Psychotherapeuten in ihrer ambulanten Tätigkeit betreffen. Sie wählt den Vorstand und zahlreiche Gremien. Sie beschließt auch die Satzung, den Haushalt, die Höhe der Verwaltungskosten bzw. die Mitgliedsbeiträge, die vom Honorar der KV-Mitglieder für die Finanzierung der Körperschaft einbehalten werden. Die Vertreterversammlung verabschiedet auch die vom Vorstand mit den Krankenkassen ausgehandelten Verträge zur ambulanten Versorgung. Dazu gehört auch der Honorarverteilungsvertrag, nach dem die jährliche Gesamtvergütung zwischen den Arztgruppen aufgeteilt wird.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 27.06.2014

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