Medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Berlin:

Über 130.000 Behandlungen von Asylsuchenden

Berlin, 20.05.2016. Asylsuchende können sich in der Bundeshauptstadt auf eine umfassende ambulante Versorgung in allen Fachrichtungen verlassen: 52.641 Mal wurden Asylbewerber mit dem "Grünen Schein", der inzwischen zunehmend von der elektronischen Gesundheitskarte abgelöst worden ist, allein im vierten Quartal 2015 von den Berliner Vertragsärzten behandelt. 134.371 sogenannter 'Arztfälle' (derselbe Versicherte wird vom selben Arzt im selben Quartal zulasten derselben Krankenkasse behandelt) gab es im vergangenen Jahr insgesamt: eine Herausforderung, die die Ärzte gemeistert haben, "und zwar zusätzlich zur Regelversorgung der gesetzlich krankenversicherten Bevölkerung", betonte Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin und selbst Allgemeinmedizinerin. Denn: Die Berliner Kassenärzte versorgten täglich 160.000 Patienten. "Die Zahlen belegen: Die Kollegen in der Praxis können mit den Herausforderungen, die die Flüchtlingskrise in einer Großstadt wie unserer mit sich bringen, erfolgreich und professionell umgehen. Alle Patienten sind bei ihnen willkommen und werden nach den qualitätsgesicherten Standards der vertragsärztlichen Versorgung behandelt."

 

Hintergrund zur KV Berlin:
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin ist die Dachorganisation der mehr als 9.000 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin. Sie sorgt unter anderem dafür, dass die ambulante medizinische Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patienten auf hohem Qualitätsniveau stattfindet und dass diese den Arzt ihrer Wahl aufsuchen können, ganz gleich, in welcher Krankenkasse sie versichert sind. Die Berliner Kassenärzte versorgen täglich 160.000 Patienten.

Die männlichen Bezeichnungen von Personengruppen im Text bezeichnen jeweils sowohl die männliche als auch die weibliche Form und wurden der besseren Lesbarkeit halber verwendet.

 

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 20.05.2016

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