KV-Gesundheitsratgeber: Neues Leben mit einem fremden Organ - Nachgeschichte einer Transplantation

In Deutschland warten rund 10.000 schwerkranke Menschen auf ein Spenderorgan, um zu überleben oder um ihre Lebensqualität zu verbessern. Nach Operation und Rehabilitation brauchen die Patienten Zeit, um das neue Organ als Teil ihres Körpers zu akzeptieren. Fragen der Immunabwehr stehen ebenso im Raum wie Gefühle der Dankbarkeit und Schuld.

Ambulant tätige Fachärzte informierten in der KV-Sprechstunde am 24.10.2017 über die körperlichen und seelischen Besonderheiten des Lebens nach einer Organtransplantation, sie richteten sich sowohl an Empfänger als auch, wie bei der Niere, an mögliche Lebendspender.

Dr. Thomas Dietz, Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Nephrologie, informierte in der KV-Sprechstunde ausführlich zu diesem Thema. Eine Patientin berichtete aus eigener Erfahrung. Sie hatte von ihrer Schwester vor 16 Jahren eine Lebendspende erhalten. Ihre Tochter wiederum hatte vor zwei Jahren eine postmortale Spende erhalten. Beide waren anwesend, ebenso ein Patient, der ein Herz transplantiert bekommen hat.

 



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