KV-Gesundheitsratgeber: Diabetes - Was hat das mit meinen Füßen zu tun?

Teil 2: Ursachen und Risikofaktoren

Jahrelanger Diabetes und dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte sind die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung eines diabetischen Fußes. Sind durch den Diabetes bereits andere Organe geschädigt, wie die Augen oder die Nieren, ist die Gefahr nochmals deutlich erhöht.

Ein diabetischer Fuß kann auf zwei unterschiedliche Arten entstehen:

Neuropathisch geschädigter Fuß

Durch jahrelange erhöhte Blutzuckerkonzentrationen im Blut werden viele Stoffwechselvorgänge im Blut beeinträchtigt. Dadurch entstehen Ablagerungen schädlicher Substanzen im Organismus. Deshalb und aufgrund jahrelanger Mangelversorgung sind in den meisten Fällen Nervenbahnen in den Beinen und Füßen geschädigt (40 bis 45 Prozent).

Gangrän

Seltener ist die arterielle Durchblutung in den Füßen gestört (25 bis 30 Prozent). Die Zufuhr mit sauerstoffreichem Blut ist stark eingeschränkt, sodass das Gewebe zu wenig Sauerstoff erhält und abstirbt. Als Folge kann eine sogenannte Gangrän entstehen. Am ungünstigsten ist die Kombination beider Ursachen (25 Prozent).

Die Behandlung eines diabetischen Fußes hängt davon ab, ob es sich um einen neuropathisch geschädigten Fuß, eine Gangrän oder um eine Kombination handelt.


Quelle: Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (www.orthinform.de)

Gesundheitsratgeber für Patienten zu den Themen der KV-Sprechstunde. Weitere Informationen bekommen Sie unter www.kvberlin.de/patienten/gesundheitsratgeber.

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Autor: KV Berlin, Öffentlichkeitsarbeit | Erstellt am: 30.10.2014

Zum Herunterladen

Was ist ein Diabetischer Fuß?
(PDF, 26 KB [1 Seite])

Ursachen und Risikofaktoren
(PDF, 26 KB [1 Seite])

Behandlung
(PDF, 27 KB [1 Seite])

Vorsorge
(PDF, 30 KB [1 Seite])

Fußpflege bei Diabetes
(PDF, 36 KB [2 Seiten])

Wichtige Adressen
(PDF, 27 KB [1 Seite])
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