SARS-CoV-2-Testung: Neue Muster 10C für die Veranlassung

Kommt ein Patient mit Symptomen oder einem Warnhinweis der Corona-App in die Praxis, ist für die Veranlas-sung einer SARS-CoV-2-Testung ab jetzt das Muster 10C anstatt des Musters 10 zu verwenden. Die neuen Vordrucke können über den Paul Albrechts Verlag bestellt werden.

Das neue Muster 10C gliedert sich in zwei Teile, die durch eine Perforation voneinander getrennt werden können: Mit dem oberen Teil wird die SARS-CoV-2-Testung im Labor veranlasst. Den unteren Teil mit Datenschutzhinweisen und QR-Code erhält die zu testende Person.

Der QR-Code auf dem Muster dient der eindeutigen Kennung, die es erlaubt, das Testergebnis anonym an den Corona-Warn-App-Server zu übermitteln. Die Versicherten können mittels des Codes ihr Ergebnis in der App einsehen und bei einer bestätigten Infektion darüber entscheiden, es mit anderen Nutzern zu teilen. Achtung: Die getestete Person muss dafür seine Einwilligung erteilen, die der Arzt auf dem Muster vermerkt. Erfolgt die Einwilligung nicht, kann nur der Arzt oder eine andere berechtigte Stelle Auskunft über das Ergebnis geben.

Auf dem Muster werden außerdem bestimmte Risikomerkmale und eine Telefonnummer des Versicherten vermerkt. Letztere ist für die Nachverfolgung gemäß der im Infektionsschutzgesetzes geregelte Meldepflicht erforderlich.

Bestellung über den PAV

In größeren Auflagen kann das Muster 10C ab jetzt über den Paul Abrechts Verlag (PAV) bestellt werden. Das Bestellformular wurde entsprechend aktualisiert. Ab Ende Juli können kleinere Mengen des Musters auch direkt über die KV Berlin bezogen werden.

Weitere Informationen:
Ansichtsexemplar Muster 10C
Bestellformular

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin
Achtung: Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert. | Erstellt am: 09.07.2020

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