BfArM hebt Regelungen zur Verordnung von Hydroxychloroquin auf

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die im April kommunizierte Sonderregelung zu Hydroxycloroquin aufgehoben. Damaliger Hintergrund war der vermehrte off-label-use bei der Behandlung von COVID-19-Patienten.

Mit der Anordnung sollte die Versorgung chronisch Kranker, die von den zugelassenen Indikationen betroffen sind, sichergestellt werden. Hydroxychloroquin darf jetzt wieder ohne Angabe der Indikation auf dem Muster-16-Rezept verordnet werden und es existiert nicht mehr die Mengenbegrenzung von maximal 100 Tabletten mit 200 mg Wirkstoff.

Weitere Informationen
Praxis-News vom 6. April 2020 zur Sonderregelung

(Quelle: KBV)

Autor: KV Berlin
Achtung: Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert. | Erstellt am: 07.07.2020

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