Mehr Stunden für die psychotherapeutische Akutbehandlung mit Bezugspersonen

Der Bewertungsausschuss hat zum 1. Juli 2020 die Gebührenordnungsposition 35152 angepasst. Für die psychotherapeutische Akutbehandlung von Kindern und Jugendlichen sowie Personen mit geistiger Behinderung stehen zusätzliche Zeitkontingente zur Verfügung, wenn Bezugspersonen in die Behandlung eingebunden werden.

Bis zu sechs zusätzliche Einheiten à 25 Minuten stehen je Krankheitsfall zur Verfügung. So ist die Akutbehandlung bei Kindern, Jugendlichen und Personen mit geistiger Behinderung bei Einbezug einer Bezugsperson bis zu 30-mal statt wie bisher 24-mal im Krankheitsfall berechnungsfähig.

Die Anpassung der GOP 35152 im Abschnitt 35.1 des EBM tritt zum 1. Juli in Kraft. Die GOP ist je vollendete 25 Minuten mit 462 Punkten bewertet.

Dem Beschluss des Bewertungsausschusses ging eine Anpassung der Psychotherapie-Vereinbarung voraus, die die höheren Kontingente zur Einbindung von Bezugspersonen in der psychotherapeutischen Akutbehandlung vorsieht.

(Quelle: KBV)

Autor: KV Berlin
Achtung: Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert. | Erstellt am: 22.06.2020

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