Sonderverträge zum Hautkrebs-Screening: Änderung des Leistungsinhalts

Da die Auflichtmikroskopie/Dermatoskopie mit der Neufassung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) zum 1. April 2020 als Leistung in die Früherkennung auf Hautkrebs aufgenommen wurde, sind die bestehenden Sonderverträge der KV Berlin mit den Krankenkassen TK, IKK BB, HEK und BKK LV Mitte rückwirkend angepasst wurden.

Seit dem 1. April ist die Auflichtmikroskopie/Dermatoskopie Bestandteil des fakultativen Leistungsinhalts der GOP 01745. Die GOP wurde dementsprechend angepasst und neu bewertet. Als Konsequenz wurde in den jeweiligen Sonderverträgen zum Hautscreening der Zuschlag zur Auflichtmikroskopie gestrichen. Die Honorierung für die einzelnen Hautkrebsscreening-Verträge ist der Übersicht der aktuellen Hautscreening-Verträge (PDF, 253 KB [1 Seite]) zu entnehmen.

Zudem wurde der Ärztekreis für einige Hautkrebsscreening Verträge erweitert. Dies bedeutet, dass neben den Fachärztinnen und Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten, alle Hausärztinnen und Hausärzte mit einer Genehmigung zur Abrechnung der EBM-Nr. 01745, berechtigt sind, diese Verträge abzurechnen.

Folgende Krankenkassen haben sich für eine Erweiterung ausgesprochen:

  • Techniker Krankenkasse (TK) ab dem 01.04.2020
  • IKK Berlin und Brandenburg ab dem 01.04.2020
  • Hanseatische Krankenkasse (HEK) ab dem 15.04.2020
  • BKK Landesverband Mitte ab dem 01.04.2020

Achtung: Die EBM-Regelungen der GOP 01745, insbesondere die Vergütung der Zweituntersuchung mit Ausnahme der Altersbeschränkung, gelten auch für die SNR 99200 sowie SNR 99400.

Weitere Informationen
Hautscreening im Rahmen von Sonderverträgen (Infoseite)

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin
Achtung: Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert. | Erstellt am: 18.06.2020

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