Corona-Pandemie: Ärztliches Attest für Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Für Berlin gilt eine Maskenpflicht für den öffentlichen Personennahverkehr sowie für Kunden in Gewerbebetrieben und Verkaufsstellen. Die Verordnung sieht auch eine Ausnahmeregelung vor. Ärzte und Psychotherapeuten können Patienten das entsprechende Attest ausstellen.

Gemäß der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gilt die Pflicht nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird. Ein ärztliches Attest ist nach dieser Rechtsverordnung nicht vorgeschrieben. Damit Patienten nicht jedes Mal erklären müssen, warum sie keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes hilfreich sein. Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie -psychotherapeutinnen und -therapeuten sind berechtigt, auf Wunsch ihrer Patienten ein entsprechendes Attest auszustellen. Die Ausstellung dieses Attestes ist privat abzurechnen. Bei der Ausstellung des Attestes (siehe Muster (PDF, 38 KB [1 Seite]) sind medizinische Gesichtspunkte maßgebend. Aus Gründen des Sozialdatenschutzes sollte auf die Angabe einer Diagnose verzichtet werden.

Weitere Informationen:
Muster für ein Attest zur Befreiuung von der Maskenpflicht (PDF, 38 KB [1 Seite])

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin
Achtung: Der Text gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Über ggf. weitere Neuigkeiten zum Thema wird an anderer Stelle informiert. | Erstellt am: 06.05.2020

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