Ab April höhere Vergütung für Kurzzeittherapien

Kurzzeittherapien in der Psychotherapie werden ab 1. April besser vergütet: Auf die ersten zehn Sitzungen erhalten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten einen Zuschlag in Höhe von 15 Prozent.

Dies gilt bei Einzel- und Gruppenbehandlungen und auch dann, wenn bereits eine Akutbehandlung stattgefunden hat. Der Zuschlag wird auch auf Einzeltherapien per Videosprechstunde gezahlt.

Die neuen Zuschläge hat der Bewertungsausschuss zum 1. April 2020 beschlossen. Damit wurde eine Vorgabe aus dem Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung umgesetzt, das finanzielle Anreize zur Förderung von Kurzzeittherapien vorsieht.

Weitere Informationen zu den genauen Abrechnungsregelungen und eine Übersicht der Zuschläge hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung zusammengestellt: Praxisnachricht der KBV

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 20.03.2020

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