Videosprechstunden unbegrenzt möglich

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wurde die Begrenzungsregelungen für die Videosprechstunde vorrübergehend aufgehoben. Für die Abrechnung von Videosprechstunden müssen Ärzte und Psychotherapeuten ihrer Anzeigepflicht gegenüber der KV Berlin nachkommen.

KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, die Beschränkung der Behandlungsfälle mittels Videosprechstunde auf 20 Prozent der Gesamtfallzahl bis zum Ende des zweiten Quartals aufzuheben.

Grundlage für die Durchführung von Videosprechstunden ist die Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Videodienstanbieter (PDF, 90 KB [2 Seiten]). Der Videodienstanbieter ist verpflichtet, dem Arzt bzw. Psychotherapeuten bei Vertragsabschluss eine Bescheinigung über die erfüllten Nachweise zur Informationssicherheit, zum Datenschutz und zu den Anforderungen aus § 5 Absatz 2 Anlage 31b Bundesmantelvertrag-Ärzte vorzulegen. Diese Bescheinigung ist mit dem Praxisstempel zu versehen, zu unterschreiben und an die KV Berlin, Abteilung QS zu senden. Damit ist der Arzt bzw. Psychotherapeut seiner Anzeigepflicht nachgekommen und kann die Leistungen erbringen und abrechnen.

Einzelheiten zur Vergütung, zu den technischen und organisatorischen Voraussetzungen sind auf der QS-Seite Videosprechstunde der KV Berlin nachzulesen.

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 17.03.2020

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