KV Berlin veröffentlicht Qualitätsbericht 2019

Rund 5.500 neue Genehmigungen für qualitätsgesicherte Leistungen hat die KV Berlin im Jahr 2018 erteilt. Dagegen stehen lediglich 68 ablehnende Bescheide. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Qualitätsberichts der KV Berlin, der jetzt veröffentlicht wurde. Der Bericht dokumentiert die Arbeit der Abteilung Qualitätssicherung der KV Berlin im Berichtsjahr 2018 in Zahlen.

Von der Vielzahl der insgesamt bearbeiteten Genehmigungen im Berichtsjahr 2018 entfällt mit 1.070 Genehmigungen ein großer Teil auf Genehmigungen im Rahmen der Ultraschalldiagnostik. 1.041 positiv beschiedene Anträge erfolgten zu den Verfahren in der Psychotherapie. Neu hinzugekommen sind außerdem 1.239 erteilte Genehmigungen auf Grundlage der Satzungsimpfvereinbarung mit der AOK Nordost, die seit dem 1. Juli 2018 besteht.

Stichprobenprüfungen ausgesetzt

Eine Besonderheit im Berichtsjahr 2018 war, dass ab Juli 2018 Stichprobenprüfungen auf Basis von Patientenunterlagen mit sofortiger Wirkung eingestellt werden mussten. Grund hierfür war ein Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg, wonach die Qualitätsprüfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses gegen § 299 SGB V (Datenerhebung für Zwecke der Qualitätssicherung) verstößt und daher rechtswidrig ist. Aufgrund des Urteils wurde das Prüfverfahren nach § 135 Abs. 2 SGB V nach Beschluss des Vorstands der KV Berlin vom 24. Juli 2018 ebenfalls umfassend und bis zur Klärung der offenen Rechtsfragen ausgesetzt. Hiervon eingeschlossen sind alle Qualitätsprüfungen, die auf der Vorlage nicht pseudonymisierter Patientendokumentationen basieren.

Qualitätsbericht KV Berlin 2019 (PDF, 2,6 MB [117 Seiten])

(Quelle: KV Berlin)

Autor: KV Berlin | Erstellt am: 05.03.2020

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